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III 2019 1
 
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Entscheid vom 12. Februar 2019
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________, von Algerien, z.Zt. in Ausschaffungshaft,
\n Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg, Postfach 74, 8836 Bennau,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
1. Amt für Migration (AFM), Steistegstrasse 13,
\n Postfach 454, 6431 Schwyz,
2. Zwangsmassnahmengericht, Kollegiumstrasse 28,
\n Postfach 2267, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanzen,
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Gegenstand
Ausländerrecht (Überprüfung der Ausschaffungshaft)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ___1979, algerischer Staatsangehöriger) reiste am 24. Juni 2011 (als B.________, geb. ___1990) in die Schweiz ein, wo er am 25. Juni 2011 ein Gesuch um Asyl stellte (AFM-act. 43 ff.). Mit Verfügung vom 3. November 2011 wurde das Asylgesuch abgelehnt und A.________ aus der Schweiz weggewiesen. Er wurde angewiesen, die Schweiz - unter Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall - bis 4. Januar 2012 zu verlassen (AFM-act. 95). Die Verfügung erwuchs in Rechtskraft.
\n B. Aufgrund regelmässiger Verstösse gegen die hiesige Rechtsordnung (vgl. Leumundsbericht Kapo Schwyz vom 3.8.2018, AFM-act. 2406) gilt für den Kanton Uri seit dem 15. Mai 2012 eine Ausgrenzung, für den Kanton Zug seit 10. Januar 2013, den Kanton Zürich seit 6. April 2013 und per 3. November 2014 wurde eine Eingrenzung Gemeinde Schwyz angeordnet.
\n C. Am 14. Mai 2014 teilte das Bundesamt für Migration dem Amt für Migration des Kantons Schwyz mit, das algerische Konsulat in Genf habe B.________ als A.________ identifiziert und bereit erklärt, für ihn ein Laissez-Passer auszustellen (AFM-act. 970). Am 22. Mai 2014 wurde gegen A.________ Ausschaffungshaft angeordnet (AFM-act. 1013) und diese am 23. Mai 2014 bestätigt (AFM-act. 1034). Am 5. Juni 2014 verfügte das Bundesamt für Migration gegen A.________ ein ab 16. Juni 2014 bis 15. Juni 2017 gültiges Einreiseverbot (AFM-act. 1045). Für den 16. Juni 2014 war ein Flug zur Rückführung nach Algerien geplant (AFM-act. 1049, 1080). Die Rückführung scheiterte infolge Weigerung durch A.________ (AFM-act. 1076, 1084, 1088). Auch eine Rückführung mittels Linienflug Level 2 vom 14. August 2014 scheiterte aufgrund seiner Weigerung (AFM-act. 1086, 1114, 2384). Am 28. Oktober 2014 wurde A.________ aus der Haft entlassen (AFM-act. 1157). Trotz rechtskräftiger Wegweisung und am 11. April 2018 rechtskräftig gewordenem Landesverweis von fünf Jahren (AFM-act. 2276; 2273; 2342; 2354) konnte A.________ nicht ausgeschafft werden. Am 23. November 2017 ist er untergetaucht und hat sich (wohl) ins Ausland abgesetzt. Für den 12. April 2018 war im Rahmen des Dublin-Verfahrens eine Rückführung aus Berlin vorgesehen (AFM-act. 2367), für den 25. Juni 2018 aus Amsterdam (AFM-act. 2372); am 19. Juli 2018 erfolgte eine Rückführung aus Wien in die Schweiz (AFM-act. 2376).
\n D. Am 13. November 2018 ersuchte das Staatssekretariat für Migration das Algerische Konsulat um Ausstellung eines Laissez-Passer für einen auf den 14. März 2019 geplanten Rückführungsflug nach Algerien (AFM-act. 2463). Am 19. Dezember 2018 ordnete das Amt für Migration für A.________ ab dem 20. Dezember 2018 (ab Entlassung aus dem Strafvollzug) die Ausschaffungshaft gemäss