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\n \n \n III 2019 202
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| \n Entscheid vom 18. Dezember 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,
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| \n gegen
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| \n Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Strassenverkehrsrecht (vorsorglicher Sicherungsentzug)
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Sachverhalt:\n
A. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2019 hat das kantonale Verkehrsamt für A.________ (geb. 1969) einen vorsorglichen Sicherungsentzug des Führerausweises angeordnet und die Wiedererteilung des Führerausweises vom Ergebnis eines verkehrspsychologischen Untersuchs bei einem Verkehrspsychologen (Diagnostiker VfV gemäss abgegebener Liste) abhängig gemacht. Diese Massnahme wurde damit begründet, dass A.________ am 6. August 2019 (nachts) auf der C.________strasse in Ibach einen Personenwagen mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h gelenkt und dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nach Abzug der Sicherheitsmarge um 70 km/h überschritten habe.
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B. Gegen diese am 11. Oktober 2019 eingegangene Verfügung liess A.________ fristgerecht am 31. Oktober 2019 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit dem Hauptbegehren, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben und von einem vorsorglichen Sicherungsentzug mit Anordnung eines verkehrspsychologischen Untersuchs abzusehen sei, zusätzlich der Führerausweis unverzüglich zu retournieren sei, bis der entsprechende Warnungsentzug angeordnet werde, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Staates. Im Übrigen beantragte der Beschwerdeführer die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (inkl. unentgeltliche Rechtsverbeiständung).
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C. Mit Vernehmlassung vom 28. November 2019 beantragte das Verkehrsamt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers. Dazu äusserte sich der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 16. Dezember 2019.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Führerausweise werden entzogen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung nicht oder nicht mehr bestehen (Art. 16 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes [SVG; SR 741] vom 19.12.1958), u.a. wenn die Person auf Grund ihres bisherigen Verhaltens nicht Gewähr bietet, dass sie künftig beim Führen eines Motorfahrzeugs die Vorschriften beachten und auf Mitmenschen Rücksicht nehmen wird (