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\n \n \n III 2019 212
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| \n Entscheid vom 19. Februar 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n \n \n - Gemeinderat Reichenburg, ________ 1,
\n Postfach 242, 8864 Reichenburg, \n - Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
\n Postfach 1260, 6431 Schwyz, \n Vorinstanzen, \n | \n
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\n \n \n Gegenstand
| \n Planungs- und Baurecht (Metallpoller/Leitpfosten im Strassenraum)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ ist Eigentümer des Grundstücks KTN B.________ (________) in Reichenburg. Dieses grenzt gegen Nordosten an die ________ (KTN C.________) und gegen Nordwesten an den ________ (KTN D.________).
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B. A.________ liess ohne Baubewilligung im Bereich des südwestlichen Grenzpunktes der Grundstücke KTN B.________ und KTN D.________ einen mit Beton ausgegossenen Leitpfosten und auf dem gemeinsamen Grenzpunkt der Grundstücke KTN C.________, KTN B.________ und KTN D.________ einen im Strassenbelag verschraubten Metallpoller errichten (vgl. Vi-act. VB 127/2019 Ziff. II 01 [Beilagen]).
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C. Mit Beschluss (GRB) Nr. 152 vom 6. Juni 2019 verfügte der Gemeinderat Reichenburg die Entfernung des Metallpollers und des Leitpfostens (vgl. Erw. 1f.).
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D. Dagegen erhob A.________ mit Eingabe vom 24. Juni 2019 bzw. mit ergänzter Eingabe vom 5. Juli 2019 Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag, der Beschluss (GRB) Nr. 152 vom 6. Juni 2019 sei aufzuheben (vgl. Vi-act. VB 127/2019); gleichzeitig reichte er eine Aufsichtsbeschwerde ein, mit dem Hinweis auf Ungereimtheiten im Zusammenhang mit der Erstellung von Pollern, Zäunen, Mauern etc. im Strassennahbereich in der Gemeinde Reichenburg (vgl. Vi-act. VB 128/2019).
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E. Mit RRB Nr. 774/2019 vom 29. Oktober 2019 entschied der Regierungsrat - nach Verfahrensvereinigung (VB 127/2019 und VB 128/2019) - was folgt:
\n 1.
Die Beschwerde I wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.
\n 2.
Die Beschwerde II wird abgewiesen.
\n 3.-6.
(Verfahrenskosten; Parteientschädigung; Rechtmittelbelehrung; Zustellung)
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F. Gegen diesen RRB Nr. 774/2019 vom 29. Oktober 2019 (Versanddatum: 5.11.2019) erhebt A.________ mit Eingabe vom 15. November 2019 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz.
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G. Mit Vernehmlassung vom 19. November 2019 bzw. 20. November 2019 beantragen der Gemeinderat bzw. das mit der Verfahrensinstruktion beauftragte Sicherheitsdepartement die Abweisung der Beschwerde - soweit darauf überhaupt einzutreten ist - unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers.
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H. Am 17. Dezember 2019 reichte A.________ in der Angelegenheit eine Stellungnahme ein, wozu sich der Gemeinderat mit Eingabe vom 19. Dezember 2019 äusserte. Mit Stellungnahme vom 13. Januar 2020 hält A.________ sinngemäss an seiner Beschwerde fest. Das Sicherheitsdepartement liess sich in der Angelegenheit nicht weiter vernehmen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, so trifft die Behörde einen Nichteintretensentscheid. Entscheidungsvoraussetzungen sind unter anderem die Rechtsmittelbefugnis (§ 27 Abs. 1 lit. d des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974) sowie die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches (