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\n \n \n III 2019 237
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| \n Entscheid vom 19. Februar 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n \n \n - A.________,
\n - B.________,
\n - C.________,
\n - D.________,
\n Beschwerdeführer, alle vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. E.________,
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| \n gegen
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| \n Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) F.________, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Erwachsenenschutzrecht (Änderung des Vertretungsbeistandes)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ________1935) ist der Vater von B.________ (Jg. 1968), C.________ (Jg. 1970) und D.________ (Jg. 1974). Er ist seit dem ________ 1991 verwitwet (Vi-act. 007). Am 21. August 2007 hat er mit G.________ (geb. ________1942), mit welcher er seit dem ________ 1993 eine \"Lebens- und Wohngemeinschaft\" führt(e), einen Partnerschaftsvertrag (Konkubinatsvertrag) abgeschlossen (vgl. Vi-act. 024, 025). Am 27. August 2014 liess er einen Vorsorgeauftrag öffentlich beurkunden, mit welchem er für den Fall der Urteilsunfähigkeit seine Lebenspartnerin mit der Personen- und Vermögenssorge beauftragte (vgl. Vi-act. 022, 023; als Ersatzbeauftragten wurde H.________, alt Notar, I.________ bezeichnet).
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B. Am 9. August 2019 meldete der Hausarzt von A.________ der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) F.________ sinngemäss (vgl. Vi-act. 003),
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- dass beim Patienten ein mittelschweres bis schweres gemischtes dementielles Syndrom vom neurodegenerativen-vaskulären Typ bestehe,
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- dass die Diagnose im Januar 2018 durch die Abteilung Neuropsychologie des J.________ Kantonsspitals gestellt worden sei,
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- dass der Patient bislang von seiner Partnerin G.________ betreut worden sei,
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- dass sich die Partnerin beim Hausarzt gemeldet und um eine Meldung an die KESB ersucht habe, da sie sich mit der Betreuung von A.________ zunehmend überfordert fühle,
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- und dass \"zerrüttete Familienverhältnisse\" bestehen würden, indem A.________ keinen Kontakt mit seinen Kindern (indessen gelegentlich mit seiner Schwester) pflege.
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C. In der Folge nahm die KESB F.________ Abklärungen vor, welche u.a. am 3. September 2019 einen Hausbesuch (Vi-act. 009 - 011) sowie die Einholung eines aktuellen Arztberichtes umfassten (Vi-act. 032, 033).
\n Am 11. Oktober 2019 sowie am 18. Oktober 2019 nahm der älteste Sohn von A.________ mit der KESB telefonischen Kontakt auf und wies u.a. daraufhin, dass für den Vater im Alterszentrum K.________ ein Platz reserviert sei (vgl. Vi-act. 034 und 036).
\n Die im öffentlich beurkundeten Vorsorgeauftrag beauftragten Personen lehnten es konkludent ab, die Personen- und Vermögenssorge für A.________ zu übernehmen (Vi-act. 035, 037, 038).
\n Am 30. Oktober 2019 teilte der Hausarzt der KESB F.________ telefonisch mit, dass ihn die Lebenspartnerin von A.________ kontaktiert und von einer Platzierung im Alterszentrum K.________ gesprochen habe. Die Lebenspartnerin habe die Wohnung gekündigt und werde per anfangs November 2019 nach L.________ umziehen (vgl. Vi-act. 039).
\n Am Donnerstag, 31. Oktober 2019, wurde A.________ von Mitarbeiterinnen des Alterszentrums K.________ abgeholt und ins Alterszentrum gebracht (Vi-act. 045).
\n Am 5. November 2019 hörte eine Delegation der KESB F.________ im Alterszentrum K.________ A.________ zur geplanten erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme an (Vi-act. 046 - 049).
\n Am 6. November 2019 ging bei der KESB F.________ ein Hausschlüssel ein; eine telefonische Rückfrage bei der (ehemaligen) Lebenspartnerin G.________ ergab, dass sie den Schlüssel der KESB zugestellt hatte und nun keinen Schlüssel mehr für die Liegenschaft des A.________ (________ [Adresse]) besitze; sie sei nun definitiv ausgezogen (Vi-act. 050).
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D. Mit Beschluss Nr. IA/004/42/2019 vom 12. November 2019 hat die KESB F.________ für A.________ im Dispositiv was folgt festgehalten:
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\n - Für A.________ wird eine Vertretungsbeistandschaft nach