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\n \n \n III 2019 46
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| \n Entscheid vom 24. April 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________ GmbH, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n Gemeinderat Reichenburg, Kanzleiweg 1, \n Postfach 242, 8864 Reichenburg, \n Vorinstanz, \n vertreten durch Rechtsanwalt Dr. B.________,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Öffentliches Beschaffungsrecht (Zuschlagserteilung)
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Sachverhalt:\n
A. Am 23. September 2018 haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Reichenburg einen Verpflichtungskredit von brutto Fr. 24'100'000.-- für das \"Alterszentrum Zur Rose\" (Erweiterung Alterszentrum, Bau von Alterswohnungen und öffentlicher Tiefgarage) bewilligt. Im Rahmen der Projektrealisierung wurden am 23. November 2018 verschiedene Fachplaner-Arbeiten öffentlich ausgeschrieben, so unter anderem die Arbeiten BKP 293 Fachplanung Elektroinstallation/Lichtplanung (ABl vom 23.11.2018 S. 2627). Innert Frist bis am 8. Januar 2019 haben 16 Anbieter ein Angebot eingereicht. Mit Gemeinderatsbeschluss Nr. 30 vom 7. Februar 2019 hat der Gemeinderat Reichenburg die Arbeiten BKP 293 Fachplanung Elektroinstallation/Lichtplanung mit der Begründung \"beste Erfüllung Zuschlagskriterien\" an die Firma C.________, vergeben. Auf dem zweiten Platz war die Firma A.________ rangiert.
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B. Am 5. März 2019 erhebt die A.________ gegen den am 22. Februar 2019 versandten Gemeinderatsbeschluss beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, der Beschluss über die Zuschlagserteilung sei aufzuheben und die eingereichten Offerten seien gemäss den ausgeschriebenen, definierten Zuschlagskriterien neu zu beurteilen.
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C. Mit Verfügung vom 6. März 2019 wurde der Beschwerde einstweilen bis auf Widerruf aufschiebende Wirkung erteilt. Die Vorinstanz wurde zur Einreichung einer Vernehmlassung bis 27. März 2019 eingeladen; die Zuschlagsempfängerin erhielt die Möglichkeit, innert derselben Frist dem Verfahren als Beigeladene beizutreten.
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D. Mit Vernehmlassung vom 27. März 2019 beantragt der Gemeinderat Reichenburg, die Beschwerde sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. MwSt) zu Lasten der Beschwerdeführerin abzuweisen. Zusätzlich beantragt er, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu entziehen.
\n Die Zuschlagsempfängerin trat dem Verfahren innert Frist nicht bei.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des Rechtsmittels, die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches sowie die Rechtshängigkeit oder das Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides in der gleichen Sache (vgl.