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III 2019 68
 
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Entscheid vom 19. Februar 2020
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt B.________
 
gegen
 
Amt für Landwirtschaft, Hirschistrasse 15, Postfach 5182, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
C.________,
\n Beschwerdegegner,
\n vertreten durch Rechtsanwalt D.________
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Gegenstand
Land- und Forstwirtschaftsrecht (Gewerbefeststellung; Selbstbewirtschaftung)
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Sachverhalt:
\n A. Die ausserhalb der Bauzone der Gemeinde X.________ liegenden Grundstücke KTN E.________ (21'588 m2), KTN F.________ (41'812 m2), KTN G.________ (12'631 m2) und KTN H.________ (16'789 m2) mit Wohnhaus, Ökonomiegebäuden, Wiesen und Wald wurden am 8. Juli 1996 im Rahmen einer partiellen Erbteilung von den Geschwistern K.________ an den Miterben L.________, Vater von C.________, übertragen. An der Erbteilung beteiligt war auch M.________, die Mutter von A.________. L.________ hat die Grundstücke in der Folge landwirtschaftlich bewirtschaftet.
\n Am 11. Juli 2017 (Datum Abtretungsvertrag) hat L.________ die oberwähnten Liegenschaften an seinen Sohn C.________ abgetreten. Mit Schreiben vom 19. Juli 2017 stellte A.________ beim Amt für Landwirtschaft das Gesuch um Erlass einer Verfügung betr. die Grundstücke KTN E.________, F.________, G.________ und H.________ X.________ mit dem Begehren, es sei festzustellen, dass diese Liegenschaften zusammen ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11, vom 4.10.1991) darstellten. Mit Schreiben vom 29. August 2017 hielt das Amt für Landwirtschaft fest, die fraglichen vier Grundstücke würden insgesamt einen Arbeitskraftbedarf von 0.949 Standardarbeitskräften (SAK) ausweisen und damit kein Gewerbe darstellen. Den Parteien wurde dazu das rechtliche Gehör vor Erlass einer entsprechenden Feststellungsverfügung eingeräumt.
\n B. Mit Schreiben vom 6. Oktober 2017 machte A.________ gegenüber C.________ die Ausübung des Vorkaufsrechts gemäss