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III 2020 159
 
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Entscheid vom 6. November 2020
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
 
MLaw Christina Zehnder, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Mag. B.________,
 
gegen
 
Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Strassenverkehrsrecht (Aberkennung des ausländischen
\n Führerausweises)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ________1977, österreichischer Staatsangehöriger, geboren in G.________) ist im Frühling 2017 von C.________ nach D.________ gezogen (Anmeldung in der Gemeinde D.________ per ________2017).
\n B. Mit Verfügung vom 2. Mai 2019 hat das kantonale Verkehrsamt Schwyz A.________ den ausländischen Führerausweis für einen Monat aberkannt mit der Begründung, dass er in E.________ (F.________/ Bezirk G.________) einen Personenwagen in angetrunkenem Zustand (0.47 mg/l) gelenkt habe (vgl. Vi-act. 1). Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
\n C. Am 7. Juli 2020 (Dienstag) beabsichtigte A.________, (um ca. 0.55 Uhr) in einem Fahrzeug mit österreichischem Kennzeichen beim Zollamt H.________ auszureisen. Bei der Kontrolle durch das Grenzwachtkorps wurde bei A.________ Mundalkoholgeruch festgestellt. Die Atemalkoholmessung (um 02.12 Uhr) ergab einen Wert von 0.58 mg/l. Zudem wurde festgestellt, dass A.________ seit Juni 2016 in der Schweiz wohnhaft ist und bislang den schweizerischen Führer­ausweis nicht beantragt hatte. Der ausländische Führerausweis konnte nicht abgenommen werden, weil er nicht mitgeführt wurde (vgl. Vi-act.  2 = Rapport der Kantonspolizei I.________ vom 12.7.2020).
\n D. Nachdem das Verkehrsamt Schwyz am 16. Juli 2020 vom erwähnten Rapport der Kantonspolizei I.________ erfahren hatte, forderte es A.________ mit Schreiben vom 16. Juli 2020 auf, den Führerausweis umgehend abzugeben. Zudem wurde A.________ darauf aufmerksam gemacht, dass er seit dem 7. Juli 2020 nicht mehr berechtigt sei, Motorfahrzeuge zu lenken (Vi-act. 3). Daraufhin stellte A.________ seinen österreichischen Führerausweis dem Verkehrsamt Schwyz zu (Eingang am 24.7.2020, vgl. Vi-act. 4).
\n E. Mit Schreiben vom 31. Juli 2020 gewährte das Verkehrsamt A.________ das rechtliche Gehör zur vorgesehenen Massnahme (Aberkennung des ausländischen Führerausweises für 18 Monate, vgl. Vi-act. 5). Im Rahmen eines Telefongesprächs vom 11. August 2020 opponierte A.________ gegen die vorgesehene Massnahme (Vi-act. 6).
\n F. Mit Strafbefehl vom 13. August 2020 hat das Untersuchungsamt J.________ (bzw. der betreffende Sachbearbeiter mit staatsanwaltlichen Befugnissen) A.________ des Fahrens in angetrunkenem Zustand (qualifizierte Alkoholkonzentration 0.58 mg/l) und der Übertretung der Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr (VZV, SR 741.51/ Nichterwerb des schweizerischen Führerausweises) schuldig gesprochen und ihn mit einer Busse von Fr. 1'500.-- bestraft (Vi-act. 7).
\n G. Mit Verfügung vom 26. August 2020 hat das kantonale Verkehrsamt Schwyz in Anwendung von