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III 2020 17 + III 2020 20
 
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Entscheid vom 18. Juni 2020
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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Parteien
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    \n
  1. A.________ und B.________,
  2. \n
Beschwerdeführer (Verfahren III 2020 17),
C.________AG,
Beschwerdeführerin (Verfahren III 2020 20),
\n vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
 
gegen
 
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    \n
  1. Gemeinderat Morschach, I.________strasse 6, 6443 Morschach,
  2. \n
  3. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
    \n Postfach 1186, 6431 Schwyz,
  4. \n
  5. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz,
  6. \n
Vorinstanzen,
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    \n
  1. Bezirksrat Schwyz, Rathaus, Postfach 60, 6430 Schwyz,
  2. \n
Beigeladener,
C.________AG,
Beschwerdegegnerin (Verfahren III 2020 17),
\n vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
\n
    \n
  1. A.________ und B.________,
  2. \n
Beschwerdegegner (Verfahren III 2020 20),
 
Gegenstand
Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)
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Sachverhalt:
\n A. Die C.________AG reichte am 15. Februar 2016 beim Gemeinderat Morschach (nachfolgend: Gemeinderat) das Gesuch um Erlass des Gestaltungsplans \"E.________Mitte\" ein. Das Gestaltungsplangebiet befindet sich auf den in der Wohnzone W3 der Gemeinde Morschach gelegenen, unbebauten Grundstücken KTN 001.________ und KTN 002.________ bis 011.________ und umfasst eine Fläche von 6'521 m2. Am 26. Februar 2016 reichte die C.________AG das Baugesuch für fünf Mehrfamilienhäuser auf dem Gestaltungsplangebiet \"E.________Mitte\" ein. Beide Gesuche wurden im Amtsblatt 2016 publiziert (…) und öffentlich aufgelegt. Gegen den Gestaltungsplan und das Baugesuch erhoben neben Dritten A.________ und B.________ Einsprache.
\n Der Gemeinderat erliess mit Beschluss (GRB) Nr. 2017-0842 vom 28. November 2017 den am 17. März 2017 revidierten Gestaltungsplan \"E.________Mitte\" (publ. im Abl 2017 und öff. aufgelegt) und wies die Einsprache von A.________ und B.________ ab. Die dagegen erhobene Beschwerde von A.________ und B.________ wies der Regierungsrat des Kantons Schwyz (nachfolgend: Regierungsrat) mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Beschluss (RRB) Nr. 115/2019 vom 12. Februar 2019 ab, soweit er darauf eintrat und genehmigte den Gestaltungsplan \"E.________Mitte\".
\n B. Am 2. Juli 2018 reichte die C.________AG ein neues Baugesuch (Projektänderung) für fünf Mehrfamilienhäuser auf dem Gestaltungsplangebiet \"E.________Mitte\" (KTN 001.________ und KTN 002.________ bis 011.________) ein (publ. im Abl 2018 und öff. aufgelegt), wogegen A.________ und B.________ am 2. August 2018 wiederum Einsprache erhoben. Am 10. April 2019 reichte die C.________AG konkretisierende Baugesuchsunterlagen (bezüglich Meteorwasseranschluss sowie Erholungs- und Spielflächen) ein, welche A.________ und B.________ gleichentags zur Stellungnahme zugestellt wurden. Diese hielten mit Eingabe vom 1. Mai 2019 an ihrer Einsprache fest.
\n C. Mit Gesamtentscheid vom 6. Juni 2019 erteilte das Amt für Raumentwicklung (ARE) die kantonale Baubewilligung unter Auflagen und Nebenbestimmungen.
\n Unter gleichzeitiger Eröffnung des Gesamtentscheides des ARE vom 6. Juni 2019 wies der Gemeinderat mit GRB Nr. 2019-0493 vom 30. Juli 2019 die Einsprache und die Ausstandsbegehren von A.________ und B.________ ab, soweit er darauf eintrat und erteilte die nachgesuchte Baubewilligung unter Auflagen, Bedingungen und Vorbehalten.
\n D. Dagegen erhoben A.________ und B.________ am 30. August 2018 Beschwerde beim Regierungsrat mit den folgenden Anträgen:
\n A. ERSCHLIESSUNG ZUFAHRT: Es sei unter Beachtung des Baureglements und des PBG die Rechtmässigkeit des Grundbucheintrages von A.________ und B.________ selber festzustellen und das Recht auf Entschädigung wegen des offensichtlich erwiesenen Fehlurteils an die Hand zu nehmen.
\n Evtl. sei die Entschädigung aus Enteignung eines Durchfahrtrechts nach