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III 2020 27
 
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Entscheid vom 16. September 2020
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Monica Huber-Landolt, Richterin
\n Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
1. Gemeinderat D.________,
2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
\n Postfach 1260, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanzen,
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Gegenstand
Enteignungsrecht (formelle Enteignung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ sind seit 2006 hälftige Miteigentümer des Grundstücks KTN 001 D.________. Die Liegenschaft grenzt südlich an KTN 002 (B.________strasse), östlich und nördlich an KTN 003 (C.________strasse) sowie nordwestlich und westlich an Drittparzellen (KTN 004 und KTN 005).
\n B.1 Der vormalige Eigentümer von KTN 001 schloss 1980 mit dem Gemeinderat D.________ einen Vorvertrag ab, der einen gegenseitigen Landabtausch samt Anpassungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Neubau eines Trottoirs für die entlang dem Grundstück verlaufende C.________strasse (KTN 003 D.________) beinhaltete. Der gestützt hierauf erarbeitete Kauf- und Tauschvertrag sah vor, dass der vormalige Eigentümer im Bereich der nördlichen Grenze von KTN 001 D.________ 23m2 Fläche an die Gemeinde abtreten würde (für den damals geplanten und inzwischen erfolgten Trottoirbau der C.________strasse KTN 003 D.________) und im Gegenzug von der Gemeinde 9m2 Fläche eines benachbarten Grundstücks zu Eigentum (zu Gunsten KTN 001 D.________) erhalten würde. Zudem sollte er für die Mehrabtretung von 14m2 entschädigt werden. Zu einer Unterzeichnung und Beurkundung dieses Vertrages kam es indes nie. Gleichwohl war der Kauf- und Tauschvertrag faktisch insofern vollzogen worden, als das Grundstück KTN 001 um die 9m2 Fläche erweitert und das Trottoir der C.________strasse auf KTN 001 auf einer Fläche von insgesamt 23m2 erstellt wurde. Die damit einhergehenden Änderungen der Grundstücksflächen und der Grenzverläufe wurden von der Gemeinde als Eigentümerin der C.________strasse 1993 im Grundbuch bzw. den entsprechenden Plänen eingetragen.
\n B.2 In der Folge versuchten der vormalige Eigentümer und später als dessen Rechtsnachfolger A.________ in diversen privat- wie auch öffentlichrechtlichen Verfahren eine Bereinigung der beschriebenen grundbuchlichen Situation zu erreichen.
\n B.3 Am 27. Dezember 2017 klagten A.________ vor dem Einzelrichter des Bezirksgerichts E.________ erneut gegen die Gemeinde D.________. Der Einzelrichter nahm die Klage als Grundbuchberichtigungsklage entgegen mit dem sinngemässen Antrag, den im Grundbuch angeblich falsch eingetragenen Grenzverlauf im Norden und Osten von KTN 001 so zu berichtigen, wie sie gemäss Mutationsplan Nr. 11 vom 13. August 1974 bestanden habe. Mithin forderten sie die Rückführung des nördlichen und östlichen Grenzverlaufs von KTN 001 in den Zustand, wie er vor der von der Gemeinde vorgenommenen Änderung bestanden habe.
\n B.4 Mit Urteil vom 13. April 2018 hiess der Einzelrichter des Bezirksgerichtes E.________ die Klage gut. Er stellte fest, dass ein von