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III 2020 55
 
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Entscheid vom 10. Juni 2020
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
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  1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.________,
    \n Vorinstanz,
  2. \n
  3. C.________,
    \n Beschwerdegegner,
  4. \n
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Gegenstand
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Modalitäten eines
\n begleiteten Besuchsrechts)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (________, nachfolgend: Kindsmutter) ist die Mutter der am ________ 2016 geborenen Tochter D.________. Nachdem im Zivilstandsregister kein Vater eingetragen wurde, kündigte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.________ mit Schreiben vom 15. Februar 2016 an die Kindsmutter an, für die Feststellung der Vaterschaft und die Wahrung des Unterhaltsanspruches eine Beistandschaft zu errichten, es sei denn, der Kindsvater anerkenne innert drei Monaten beim Zivilstandsamt D.________ als sein Kind (vgl. Vi-act. 3). Nachdem die Kindsmutter darauf nicht reagierte, setzte die KESB B.________ mit Beschluss vom 2. August 2016 E.________ als Beiständin ein, um u.a. das Kindsverhältnis zum Vater festzustellen und für eine angemessene Regelung der Unterhaltspflicht zu sorgen (vgl. Vi-act. 11-13).
\n B. Am 17. November 2016 hat C.________ D.________ als seine Tochter anerkannt (Vi-act. 19f.). Die alleinige elterliche Sorge steht der Kindsmutter zu. Im Bericht vom 8. Oktober 2018 schilderte die eingesetzte Beiständin u.a., dass sinngemäss die durchgeführten Elterngespräche zu keinem Abschluss eines Unterhaltsvertrages führten, weshalb beim Bezirksgericht F.________ eine Unterhaltsklage eingereicht wurde; zudem würden zwischen dem Kindsvater und D.________ keine regelmässigen Besuchskontakte stattfinden (Vi-act. 21-25). Dieser Bericht wurde von der KESB B.________ mit Beschluss vom 23. Oktober 2018 genehmigt (Vi-act. 26-29).
\n C. An der Hauptverhandlung vom 29. November 2018 vor Bezirksgericht F.________ einigten sich die Eltern auf einen Vergleich hinsichtlich Unterhalt und Besuchsrecht, worauf der Einzelrichter mit Urteil vom 6. Dezember 2018 (Vi-act. 32-36):
\n -         die elterliche Sorge für das Kind D.________ bei der Kindsmutter beliess;
\n -         das Kind D.________ unter die elterliche Obhut der Kindsmutter stellte;
\n -         für D.________ eine Besuchsbeistandschaft nach