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III 2020 73
 
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Entscheid vom 16. Juli 2020
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
 
MLaw Aaron Steiner, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
(KESB), B.________,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Errichtung
\n einer Beistandschaft)
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Sachverhalt:
\n A. Am 14. Oktober 2019 ging bei der KESB … eine Gefährdungsmeldung ein, welche A.________ (geb. …1978) betrifft. Darin wurde u.a. ausgeführt, dass er u.a. in der Wohnung herumschreie und laute Musik höre (auch während der Nacht), Kleidungsstücke aus dem Fenster werfe, im Hause an dazu nicht vorgesehenen Stellen uriniere und keinen geregelten Tagesablauf habe; zudem werde befürchtet, dass er unter Alkoholeinfluss sich oder Mitbewohnern des Mehrfamilienhauses etwas antun könne etc. (vgl. Vi-act. 002).
\n B. Nach ersten Abklärungen teilte C (= Mutter von A.________) am 14. November 2019 mit, dass ihrem Sohn fristlos gekündigt worden sei (weil er offenbar monatelang ohne Führerausweis Fahrzeuge gelenkt habe) und dass er am 13. November 2019 in die Klinik Zugersee eingetreten sei (Vi-act. 022).
\n C. Am 19. November 2019 teilte der zuständige Mitarbeiter der kommunalen Sozialberatung mit, A.________ habe sich im März 2019 für wirtschaftliche Hilfe angemeldet, worauf ihm für März 2019 die Miete und die Krankenkassenprämien bezahlt worden seien. Nachdem er wieder eine Arbeit gefunden habe, sei der Kontakt abgebrochen. Im Oktober 2019 habe er sich wieder gemeldet, allerdings sei er nicht zum vereinbarten Gespräch erschienen (Vi-act. 024).
\n D. Am 27. November 2019 fand in der Klinik Zugersee eine gemeinsame Gesprächsrunde statt, an welcher abgesehen von A.________ seine Mutter C, eine Mitarbeiterin der KESB Innerschwyz sowie eine Mitarbeiterin des Sozialdienstes der Klinik teilnahmen (Vi-act. 029 - 030).
\n Am 29. November 2019 ordnete die zuständige Klinikärztin für A.________, welcher umgehend aus der Klinik austreten wollte, eine Rückbehaltung an (u.a. mit der sinngemässen Begründung, dass er aufgrund seines psychotischen Verhaltens und einer Verkennung der Realität selbstgefährdet sei, Vi-act. 038 und 048).
\n Am 12. Dezember 2019 ordnete Dr.med.univ. … (Klinik Meissenberg) für A.________ eine fürsorgerische Unterbringung in der Klinik Zugersee an u.a. mit der Kurzbegründung, dass eine psychische Störung und Selbstgefährdung vorliege (Vi-act. 054f.).
\n E. Am 7. Januar 2020 teilte die C der KESB Innerschwyz mit, dass ihr Sohn (seit dem 3.1.2020) wieder zuhause und verwahrlost sei (Vi-act. 067 i.V.m. 069). Nachdem die zuständige Mitarbeiterin der KESB  A.________ telefonisch nicht erreichen konnte, lud sie ihn schriftlich zu einem Gespräch ein (Vi-act. 077). Diesen Gesprächstermin liess A.________ auf den 6. Februar 2020 verschieben (Vi-act. 080f.). Am 13. Februar 2020 nahm die zuständige Mitarbeiterin der KESB einen Hausbesuch vor (Vi-act. 086).
\n F. Mit Schreiben vom 26. März 2020 gewährte die KESB … A.________ das rechtliche Gehör hinsichtlich der geplanten Massnahme (Vi-act. 090f.). Bei der gemeinsamen Besprechung vom 30. März 2020 lehnte A.________ die vorgesehene Vertretungsbeistandschaft ab (Vi-act. 094).
\n G. Mit Beschluss Nr. IA/002/13/2020 vom 7. April 2020 hat die KESB … im Dispositiv was folgt festgehalten:
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  1. Für A.________ wird eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung nach