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III 2020 72+75
 
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Entscheid vom 16. November 2020
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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Parteien
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  1. A.________,
  2. \n
  3. Dr. B.________,
  4. \n
Beschwerdeführer (Verfahren III 2020 72+75),
 
gegen
 
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  1. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
    \n Postfach 1260, 6431 Schwyz,
    \n Vorinstanz (Verfahren III 2020 72),
  2. \n
  3. Volkswirtschaftsdepartement, Bahnhofstrasse 15,
    \n Postfach 1180, 6431 Schwyz,
  4. \n
  5. Amt für Wirtschaft, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1187, 6431 Schwyz,
  6. \n
Vorinstanzen (Verfahren III 2020 75)
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  1. Rotenfluebahn Mythenregion AG,
    \n Beschwerdegegnerin (Verfahren III 2020 72+75),
  2. \n
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Gegenstand
Öffentlichkeit der Verwaltung / Datenschutz (Akteneinsicht)
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Sachverhalt:
\n A. Am 10. Februar 2019 reichten, neben weiteren Personen, die im Bezirk Schwyz stimmberechtigten C.________ und E.________ beim Bezirk Schwyz unter dem Titel \"Garantie-Initiative, Bezirksgarantie zur Reduktion der Zinslast an die Rotenfluebahn Mythenregion AG\" (RMAG) eine Einzelinitiative ein mit dem Begehren, dass der Bezirk Schwyz zu Gunsten der Rotenfluebahn Mythenregion AG eine Kreditsicherungsgarantie im Umfang von CHF 2'000'000.-- gewähre. Die Kreditsicherungsgarantie soll Amortisations- und Zinsverpflichtungen umfassen und sich laufend im Umfang der geleisteten Amortisationszahlungen reduzieren mit einer Beschränkung der Laufzeit der Garantie auf maximal 40 Jahre. Eine gleichlautende Initiative reichten die Initianten am 25. Februar 2019 bei der Gemeinde Schwyz ein. Gegen die jeweiligen Gültigerklärungen der Initiativen durch den Bezirk und die Gemeinde erhoben A.________ und Dr. B.________ mit Eingabe vom 29. April 2019 Beschwerden beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem Antrag auf Ungültigerklärung. Unter anderem wurde gerügt, es fehle der Initiative an der gebotenen Klarheit und Transparenz.
\n Mit VGE III 2019 90+91 vom 12. August 2019 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerden ab. Das Bundesgericht wies die von den Beschwerdeführern hiergegen erhobene Beschwerde mit Urteil 1C_492/2019 vom 31. März 2020 ab. Es ging dabei namentlich auf die Rüge der Missachtung des Transparenzgebotes von § 78 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Schwyz (KV; SRSZ 100.100) vom 24. November 2010 ein, der gebietet, den Voranschlag und die Rechnung (von Kanton, Bezirk und Gemeinden) nach den Grundsätzen der Transparenz, Vergleichbarkeit und Öffentlichkeit zu richten. Das Bundesgericht führte hierzu unter anderem aus (Erw. 3.4), allein der Umstand, dass die Initiativen eine Finanzfrage beschlügen, führe noch nicht zur Anwendbarkeit von