\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n III 2020 9
| \n
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n
| \n Entscheid vom 16. Juli 2020
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
| \n
\n \n
| \n Monica Huber-Landolt, Richterin Irene Thalmann, Richterin
| \n
\n \n
| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
| \n
\n \n
| \n gegen
| \n
\n \n
| \n Amt für Landwirtschaft, Hirschistrasse 15, Postfach 5182, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Gegenstand
| \n Land- und Forstwirtschaftsrecht (Feststellungsverfügung)
| \n
\n \n
\n
\n
Sachverhalt:\n
A. Mit Schreiben vom 9. Januar 2019 informierte das Notariat und Grundbuchamt des Bezirks March das Amt für Landwirtschaft, A.________ (Jg. 1965) sei Eigentümer der Liegenschaft KTN 001.________ Galgenen mit einer Fläche von 49'975 m2. Er beabsichtige, die Liegenschaft an seinen Bruder zu veräussern und anschliessend als Pächter weiter zu bewirtschaften. Man bitte um Mitteilung, ob es sich bei dieser Liegenschaft um ein landwirtschaftliches Grundstück oder um ein landwirtschaftliches Gewerbe bzw. um Teile davon handle und ob für die Veräusserung das Realteilungsverbot zu beachten bzw. eine Ausnahmebewilligung zu beantragen sei (Vi-act. 3). Am 14. Februar 2019 teilte das Amt für Landwirtschaft mit, KTN 001.________ Galgenen liege vollständig ausserhalb der Bauzonen, sei landwirtschaftlich nutzbar und werde durch A.________ bewirtschaftet. Mit einer Fläche von mehr als 25 Aren sei es dem Geltungsbereich des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) vom 4. Oktober 1991 unterstellt. Zum Eigentum von A.________ gehöre auch KTN 002.________ Vorderthal mit Wohnhaus, das von ihm bewohnt werde. Zudem bewirtschafte er einen Landwirtschaftsbetrieb aus eigenen und gepachteten Grundstücken. Der Betrieb in der Bergzone erfordere gesamthaft mehr als 0.75 Standardarbeitskraft (SAK). Auch seien die erforderlichen Gebäude und Anlagen vorhanden. Mithin liege ein landwirtschaftliches Gewerbe vor und das Eigentum von A.________ sei dem Realteilungsverbot unterstellt (Vi-act. 3).
\n
B. Am 2. August 2019 lässt A.________ dem Amt für Landwirtschaft mitteilen, die Auffassung, wonach ein landwirtschaftliches Gewerbe vorliege, sei falsch. Das Amt wurde ersucht, seine Einschätzung zu überprüfen. Falls an der Darstellung vom 14. Februar 2019 festgehalten werde, sei eine beschwerdefähige Verfügung zu erlassen. Am 24. September 2019 wurde das Gesuch erneuert (Vi-act. 4).
\n
C. Mit Verfügung vom 20. November 2019 traf das Amt für Landwirtschaft folgende Feststellung (Vi-act. 5):
\n 3.1
Der Landwirtschaftsbetrieb von A.________, stellt ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von