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\n \n \n III 2021 154
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| \n Entscheid vom 20. Dezember 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Monica Huber-Landolt, Richterin lic.iur. Karl Gasser, Richter
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| \n MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n \n \n - Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)
C.________, \n Vorinstanz, \n - D.________,
\n Beschwerdegegner, \n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw E.________, \n | \n
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\n \n \n Gegenstand
| \n Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (vorsorgliche Obhuts- \n und Betreuungsregelung)
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Sachverhalt:\n
A. D.________ (geb. __.__.____, nachfolgend Kindsvater) und A.________ (geb. __.__.____, nachfolgend Kindsmutter) sind die getrennt lebenden
\n Eltern von F.________ (geb. __.__.____) und G.________ (geb. __.__.____).
\n Am 18. November 2020 unterzeichneten die Eltern eine Vereinbarung hinsichtlich Kinderunterhalt und Betreuung der Kinder, welche u.a. beinhaltete, dass der Kindsvater die Kinder jeweils von Dienstagmorgen (09.00 Uhr) bis Donnerstagnachmittag (16.00 Uhr) betreue (zudem wurden 4 Wochen Ferien vereinbart).
\n Nachdem die Kindsmutter am 16. Juni 2020 den Verdacht von Kindsmissbrauch geäussert hatte, eröffnete die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz ein Strafverfahren gegen den Kindsvater und ersuchte die KESB C.________ um Anordnung einer Vertretungsbeistandschaft (KESB-act. 045), welche am 30. Juni 2020 errichtet wurde (mit Dr.iur. I.________ als Beiständin) (KESB-act. 049ff.).
\n Am 12. August 2020 hat die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen den Kindsvater eingestellt (KESB-act. 058ff.). Mit Beschluss vom 22. Dezember 2020 hat die KESB C.________ die Vertretungsbeistandschaft für F.________ aufgehoben und den Schlussbericht der Beiständin genehmigt (KESB-act. 076ff.).
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B. Am 21. Januar 2021 ging bei der KESB C.________ eine Meldung der Kindsmutter ein, wonach sinngemäss das Kindswohl gefährdet sei, wenn die Kinder sich beim Kindsvater aufhalten würden (KESB-act. 080ff.). Die zuständige Fachperson nahm Abklärungen vor (welche u.a. Gespräche mit der Kindsmutter, mit Fachpersonen des Kinderspitals J.________, dem Kindsvater, der Polizei, der Patin von F.________ und der Grossmutter väterlicherseits umfassten, während die Grossmutter mütterlicherseits sich nicht äussern wollte, siehe KESB-act. 165). Am 5. März 2021 erstattete die Fachperson der KESB einen Abklärungsbericht (KESB-act. 178ff.). Hinsichtlich der geplanten Massnahmen wurde der Kindsvater am 6. April 2021 (KESB-act. 233ff.) und die Kindsmutter am 7. April 2021 von einer KESB-Delegation angehört (KESB-act. 236 - 238).
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C. Mit Beschluss Nr. IA/002/15/2021 vom 8. April 2021 hat die KESB C.________ im Dispositiv was folgt festgehalten (KESB-act. 242 - 251):
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\n - Für die Ausübung des persönlichen Verkehrs zwischen D.________ und seinen Kindern F.________ und G.________ wird für die Dauer von maximal fünf Monaten ein begleitetes Besuchsrecht im Umfang von monatlich drei individuellen Besuchsrecht-Begleitungen vor Ort sowie monatlich einem begleiteten Besuchstreff in K.________ angeordnet.
\n - Für F.________ und G.________ wird eine Beistandschaft nach