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III 2021 158
 
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Entscheid vom 18. Februar 2022
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
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    \n
  1. Gemeinderat Wollerau, Hauptstrasse 15, Postfach 335, 8832 Wollerau,
    \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,
  2. \n
  3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
    \n Postfach 1260, 6431 Schwyz,
  4. \n
Vorinstanzen,
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    \n
  1. Dr. D.________,
  2. \n
Beschwerdegegner,
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    \n
  1. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
    \n Postfach 1186, 6431 Schwyz,
  2. \n
Beigeladen,
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Gegenstand
Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)
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Sachverhalt:
\n A.1 D.________ ist Alleineigentümer der mit einem Einfamilienhaus überbauten, im Gestaltungsplangebiet \"E.________\" gelegenen Liegenschaft KTN F.________, Wollerau. Am 8. April 2013 bewilligte der Gemeinderat Wollerau mit Beschluss (GRB) Nr. 2013.100 D.________ den An- und Umbau beim bestehenden Einfamilienhaus, ein Schwimmbad und einen Aussenabstellplatz. Diese Baubewilligung und die gleichzeitige Abweisung einer gegen das Bauvorhaben gerichteten Einsprache erwuchsen in Rechtskraft. Zudem erteilten am 9. Juli 2013 die Hochbaukommission Wollerau D.________ eine Bewilligung für eine im Aussenbereich aufgestellte Luftwärmepumpe und am 6. November 2014 der Gemeinderat Wollerau die Bewilligung für den Bau einer Gerätehütte an der Ostfassade (vgl. angefochtener RRB Nr. 562/2021 Sachverhalt lit. A).
\n A.2 Zufolge von den am 8. April 2013 bewilligten Plänen abweichender Bauausführung hatte D.________ mehrere nachträgliche Baugesuche eingereicht, welche der Gemeinderat Wollerau am 24. Februar 2014 (GRB Nr. 2014.74) sowie 16. August 2016 (GRB Nr. 2016.196) unter gleichzeitiger Abweisung der von G.________ sowie A.________ eingereichten Einsprachen bewilligte. Die hiergegen von den Einsprechern erhobenen Beschwerden hat der Regierungsrat mit RRB Nr. 131 vom 16. Februar 2016 und Nr. 193 vom 14. März 2017 gutgeheissen. Mit RRB Nr. 64 vom 30. Januar 2018 leistete der Regierungsrat sodann einer Aufsichtsbeschwerde von G.________ sowie A.________ Folge und wies den Gemeinderat Wollerau an, detaillierte bzw. verbesserte Pläne für die Baubewilligung gemäss GRB Nr. 2013.100 vom 8. April 2013 nachzuverlangen und für die festgestellten Abweichungen ein nachträgliches Baugesuch durchzuführen (vgl. angefochtener RRB Nr. 562/2021 Sachverhalt lit. B; RRB Nr. 772/2019 vom 29.10.2019 Sachverhalt lit. B f.).
\n A.3 Mit GRB Nr. 2019.40 vom 4. Februar 2019 hat der Gemeinderat Wollerau die Baubewilligung für ein neuerliches nachträgliches Baugesuch von D.________ für den bereits ausgeführten Umbau des bestehenden Einfamilienhauses erteilt und die Einsprache von G.________ sowie A.________ abgelehnt. Die hiergegen von den Einsprechern erhobene Beschwerde hat der Regierungsrat, nachdem der Rechts- und Beschwerdedienst am 24. September 2019 einen Augenschein durchgeführt hatte, mit RRB Nr. 772/2019 vom 29. Oktober 2019 abgewiesen, soweit er darauf eingetreten war. Dieser RRB Nr. 772/2019 erwuchs unangefochten in Rechtskraft (vgl. angefochtener RRB Nr. 562/2021 Sachverhalt lit. C; vgl. RRB Nr. 772/2019 vom 29.10.2019 Sachverhalt lit. D ff. und Disp.-Ziff. 1).
\n B. Am 30. März 2020 (Eingang Gemeinde; mit Änderungen bzw. Ergänzungen vom 22.4.2020) reichte D.________ beim Gemeinderat Wollerau ein weiteres Baugesuch ein für die Bauobjekte \"Sauna, Whirlpool, Pergolen und Umgebungsgestaltung, E.________-strasse __, Wollerau, KTN F.________ […], (teilweise bereits ausgeführt)\" ein, welches im Amtsblatt Nr. __/2020 vom ____ 2020 (S. ____) publiziert und öffentlich aufgelegt wurde. Da im Zeitpunkt dieser ersten Publikation nicht alle neuen Bestandteile profiliert gewesen waren (vgl. Vi-act. II-02/19), erfolgte im Amtsblatt Nr. __/2020 vom ____ 2020 (S. ____) eine zweite Publikation und wurde das Baugesuch erneut öffentlich aufgelegt (vgl. Vi-act. II-02/2 Sachverhalt Ziff. 1). Hiergegen erhoben G.________ am 10. Juni 2020 sowie A.________ am 12. Juni 2020 öffentlich-rechtliche Einsprache beim Gemeinderat (vgl. Vi-act. II-02/24 und 47).
\n C. Mit GRB Nr. 2021.100 vom 15. März 2021 fasste der Gemeinderat Wollerau wie folgt Beschluss über das Baugesuch (Vi-act. II-02/2):
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  1. Das Bauvorhaben wird mit Auflagen bewilligt, soweit im Sinne der Erwägungen die einzelnen Bestandteile des Baugesuchs überhaupt baubewilligungspflichtig sind. Die Bauausführung hat sich genau an die genehmigten Projektpläne 764-10.1 bis 764-10.5, 764-10.1 [sic], 764-20.7 bis 764-20.9 sowie 764-20.10 vom 22.4.2020 zu halten. Jede Änderung bedarf der Genehmigung der Bewilligungsbehörde.
  2. \n
\n Es wird gestützt auf GRB Nr. 2013.192 vom 24.6.2013 auf