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III 2021 17
 
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Entscheid vom 29. März 2021
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________ und B.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
1. Kantonale Schätzungskommission für Enteignungen,
\n c/o RA lic.iur. Jolanda Fleischli, Seidenstrasse 2,
\n Postfach 442, 8853 Lachen,
\n Vorinstanz,
2. C.________,
\n Beschwerdegegnerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. D.________,
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Gegenstand
Enteignungsrecht (Enteignung Nachbarrechte, Gesuch um
\n Entschädigung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ und B.________ sind Eigentümer der Liegenschaften KTN __01 und KTN __02, Morschach. Es sind die Nachbarparzellen zur Liegenschaft KTN __03 und KTN __04, Morschach, der Eigentümerin C.________. C.________ erstellte auf ihren Liegenschaften nach rechtskräftig erteilter Baubewilligung ein Mehrfamilienhaus, das zwischenzeitlich bezogen wurde.
\n B. Mit Eingabe vom 17. Oktober 2019 reichten A.________ und B.________ (sowie E.________ als Eigentümerin KTN __05, Morschach) beim Bezirk Schwyz, Schätzungskommission, als 'Enteignete' gegen C.________ als 'Enteignerin' ein Entschädigungsgesuch ein mit den Anträgen:
\n 1. Der Minderwert der Liegenschaften KTN __01 und KTN __02 (A.________ und B.________) und KTN __05 (E.________) sei festzustellen unter Kosten zulasten der Enteignerin.
\n 2. Im Sinne der Rechtsgleichheit sei kein Vorschuss für die Enteigneten zu erheben.
\n Mit Schreiben vom 21. Oktober 2019 leitete der Bezirk Schwyz das Gesuch zuständigkeitshalber an die kantonale Schätzungskommission für Enteignungen weiter.
\n C. Mit Schätzungsentscheid vom 22. Dezember 2020 erkannte die kantonale Schätzungskommission für Enteignungen:
\n 1. Das Entschädigungsgesuch der Gesuchsteller vom 17. Oktober 2019 wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.
\n 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden den Gesuchstellern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
\n 3. Die Gesuchsteller haben die Gesuchsgegnerin unter solidarischer Haftbarkeit für das vorliegende Verfahren mit Fr. 600.-- zu entschädigen.
\n 4./5. Rechtsmittelbelehrung und Zustellung.
\n D. Am 22. Januar 2021 reichen A.________ und B.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein. Sie beantragen:
\n Rechtsbegehren:
\n 1. Es sei der Entscheid der Kantonalen Schätzungskommission vom 22. Dezember 2020 aufzuheben.
\n 2. Die Beschwerde sei als Sprungbeschwerde dem Bundesgericht zu überweisen (1C_422/2020 / MPA).
\n 3. Evt. sei der vorliegende Entscheid zu sistieren.
\n 4. Unter amtlichen und ausseramtlichen Kosten vollumfänglich zulasten der Gegenpartei bzw. RA Dr.iur. D.________.
\n Ordnungsanträge:
\n 1. Es sei nach den widersprüchlichen Baugesuchen und diversen Anpassungen und Rückanpassungen, Enteignungen 1996, Bedingungen, Erschliessung und Vorenthaltungen ein koordinierter und lösungsorientierter Entscheid anzustreben.
\n 2. Den Gesuchstellern sei einzuräumen, im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels nach Abschluss des laufenden Bundesgerichtsverfahrens (1C_422/2020 / MPA) Stellung zu nehmen.
\n 3. Die Gesuchsteller verzichten ausdrücklicherweise nicht auf die ihnen in einem demokratischen Prozess zustehenden bürgerlichen Rechte, die von staatlicher Seite zu garantieren und zu wahren sind.
\n 4. Die Beschwerdeführer verzichten insbesondere nicht auf ihre aus