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III 2021 201
 
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Entscheid vom 30. März 2022
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
 
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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Parteien
Erbengemeinschaft A.________ sel.,
\n bestehend aus
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    \n
  1. B.________,
  2. \n
  3. C.________,
  4. \n
  5. D.________,
  6. \n
  7. E.________,
  8. \n
  9. F.________,
  10. \n
  11. G.________,
  12. \n
  13. H.________,
  14. \n
  15. I.________,
  16. \n
Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch J.________
 
gegen
 
Amt für Landwirtschaft, Hirschistrasse 15, Postfach 5182, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Land- und Forstwirtschaftsrecht (Feststellungsverfügung höchst-zulässiger Verkaufspreis nach BGBB)
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Sachverhalt:
\n A. Die Erbengemeinschaft A.________ sel. ist Eigentümerin der beiden Liegenschaften KTN 001.________ und KTN 002.________, beide Gemeinde Reichenburg. Mit E-Mail vom 29. September 2021 ersuchte der Vertreter der Erbengemeinschaft das Amt für Landwirtschaft um eine Vorabklärung betreffend Höchstwert der beiden Liegenschaften (Vi-act. 1). Nachdem das Amt für Landwirtschaft den höchstzulässigen Verkaufspreis von Fr. 320'600.-- für KTN 001.________ und Fr. 55'000.-- für KTN 002.________ mit E-Mail vom 25. Oktober 2021 mitgeteilt hatte (Vi-act. 2), ersuchte die Erbengemeinschaft mit Schreiben vom 19. Oktober 2021 (Eingang Vorinstanz 5.11.2021) um eine verbindliche Feststellungsverfügung (Vi-act. 3).
\n B. Mit Feststellungsverfügung vom 23. November 2021 hat das Amt für Landwirtschaft den höchstzulässigen Verkaufspreis wie folgt festgelegt (Vi-act. 4):
\n 3.1 Der höchstzulässige Verkaufspreis für die landwirtschaftlichen Grundstücke KTN 001.________ und KTN 002.________ Reichenburg beträgt gesamthaft Fr. 375'600.--.
\n 3.2 Die Kosten des Verfahrens in der Höhe von Fr. 600.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.
\n 3.3 Rechtsmittelbelehrung
\n 3.4 Zustellung
\n C. Am 2. Dezember 2021 reicht die Erbengemeinschaft beim Amt für Landwirtschaft gegen die Feststellungsverfügung Beschwerde ein, welche vom Amt für Landwirtschaft am 6. Dezember 2021 zuständigkeitshalber ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz überwiesen wurde.
\n Am 6. Dezember 2021 reicht die Erbengemeinschaft gegen die Feststellungsverfügung vom 23. November 2021 auch direkt beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde ein mit dem Antrag:
\n Wir bitten Sie, den höchstzulässigen Verkaufspreis gemäss dem BGBB wie folgt einzuschätzen:
\n Grundstück KTN 001.________ Reichenburg CHF 50'000
\n Grundstück KTN 002.________ Reichenburg CHF 600'000
\n Total Grundstücke  CHF 650'000
\n D. Mit Vernehmlassung vom 26. Januar 2022 beantragt das Amt für Landwirtschaft:
\n 1. Die Beschwerde vom 6. Dezember 2021 sei vollumfänglich abzuweisen.
\n 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
\n E. Nachdem die Beschwerdeführerin auf die vorinstanzliche Vernehmlassung nicht replizierte, wurde ihr am 8. Februar 2022 eine nicht erstreckbare Nachfrist angesetzt, um ihre Beschwerde zu begründen. Der Aufforderung kam sie am 19. Februar 2022 nach; auf eine Stellungnahme hierzu verzichtete die Vorin­stanz.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass es sich bei den beiden nachfolgenden Parzellen um landwirtschaftliche Grundstücke im Sinne von