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\n \n \n III 2021 208
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| \n Entscheid vom 19. Januar 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n lic.iur. Karl Gasser, Richter Irene Thalmann, Richterin
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| \n MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Amt für Justizvollzug, Postfach 73, 8836 Bennau, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Strafvollzug (Vollzug einer Ersatzfreiheitsstrafe)
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Sachverhalt:\n
A. Mit Strafbefehl (SUI 2019 2275) vom 7. Juni 2019 hat die Staatsanwaltschaft B.________ A.________ (geb. __.__.1966) des Überschreitens der signalisierten Höchstgeschwindigkeit ausserorts schuldig gesprochen und ihn mit einer Busse von Fr. 100.-- bestraft. Für den Fall, dass die Busse schuldhaft nicht bezahlt werde, wurde eine Ersatzfreiheitsstrafe von einem Tag festgelegt.
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B. Nachdem Mahnungen erfolglos blieben und die Geldbusse auf dem Betreibungswege uneinbringlich war bzw. die betreibungsrechtlichen Inkassobemühungen mit einem Verlustschein endeten, ordnete das kantonale Amt für Justizvollzug am 1. Dezember 2021 den Vollzug der Ersatzfreiheitsstrafe von einem Tag an. Der Strafantritt wurde auf den 2. Februar 2022 festgesetzt.
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C. Dagegen reichte A.________ rechtzeitig am 10. Dezember 2021 (= Datum der Postaufgabe) beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit den folgenden Rechtsbegehren:
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\n - Es sei der Vollzugsbefehl SUI 2019 2275 sofort aufzuheben.
\n - Die Busse sei durch die diversen Verfahrensfehler sofort zu erlassen.
\n - Mit sei eine Umtriebs-Entschädigung in der Höhe von CHF 400.00 zu erstatten.
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D. Mit Vernehmlassung vom 5. Januar 2022 nahm das Amt für Justizvollzug zur Beschwerde Stellung, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. insbesondere die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des Rechtsmittels, die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches sowie die Rechtsanhängigkeit oder das Vorliegen einer rechtskräftigen Verfügung oder eines rechtskräftigen Entscheides in der gleichen Sache (§ 27 Abs. 1 lit. a, lit. d, lit. e, lit. f und lit. g des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP, SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (