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\n \n \n III 2021 61
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| \n Entscheid vom 28. Oktober 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Irene Thalmann, Richterin lic.iur. Karl Gasser, Richter
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| \n MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n \n \n - Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)
C.________, \n Vorinstanz, \n - D.________,
\n Beschwerdegegner, \n | \n
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\n \n \n Gegenstand
| \n ZGB (Regelung des persönlichen Verkehrs)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (früher _______, geb. ______, von _______; nachfolgend: Kindsmutter) und D.________ (geb. _____, von _______; nachfolgend: Kindsvater) sind die Eltern von E.________ (geb. _____.2011) und F.________ (geb. ____.2014). Am __. _____ 2009 hatten die Eltern geheiratet (Zivilstandsamt _______, Gemeinde _______). Mit Urteil des Bezirksgerichts G.________ vom __. _____ 2019 wurden die Ehe geschieden und dem gemeinsamen Begehren der Eltern entsprechend die gemeinsame elterliche Sorge belassen sowie die Obhut für die Kinder dem Kindsvater zugeteilt (siehe vorinstanzliche Akten, Dossier E.________, nachfolgend Vi-act. I-1.2.1). Hinsichtlich des persönlichen Verkehrs zur Mutter wurde in der gerichtlich genehmigten Scheidungskonvention lediglich festgehalten, dass sich die Eltern und die Kinder im direkten Gespräch miteinander über den angemessenen persönlichen Verkehr einigen. Die Betreuung der Kinder während den Schulferien werde von den Eltern aufgeteilt. Die mit der Ausübung des persönlichen Verkehrs verbundenen Kosten (inkl. Reisekosten) seien von der Mutter zu übernehmen (vgl. Vi-act. I-1.2.1 S. 4).
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B. Mit E-Mail vom 6. April 2020 ersuchte der Kindsvater die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde C.________ (nachfolgend KESB) um Unterstützung zur Regelung des persönlichen Verkehrs zwischen der Kindsmutter und den beiden Kindern (Vi-act. I-2.1). An einer gemeinsamen Anhörung der Kindseltern vom 11. August 2020 wurde eine Mediation thematisiert (Vi-act. I-2.12).
\n Mit Beschluss Nr. IIA/004/37/2020 (betreffend E.________ Vi-act. I-2.23) und Beschluss Nr. IIA/003/37/2020 (betreffend F.________, KESB-Akten, Dossier F.________, nachfolgend Vi-act. II-2.23) ordnete die KESB am 2. September 2020 für die Eltern eine kinderorientierte Mediation bei einer Fachperson in H.________ (I.________, ________) an.
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C. Mit E-Mail vom 18. September 2020 an die KESB machte die Kindsmutter Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Ausübung des persönlichen Verkehrs mit den Kindern und dem Kindsvater geltend (Vi-act. I-2.24). Auch der Kindsvater berichtete der KESB von Schwierigkeiten und dass die Mediationsbemühungen erfolglos beendet würden (Vi-act. I-2.34).
\n In einer Eingabe vom 6. November 2020 an die KESB ersuchte die Rechtsvertreterin der Kindsmutter um eine Regelung des Besuchsrechts und um Auskunft (vgl. Vi-act. I-2.37). Am 11. November 2020 präsentierte der Kindsvater seinen Lösungsvorschlag (Vi-act. I-2.42). Eine Stellungnahme der Kindsmutter folgte am 27. November 2020 (Vi-act. I-2.47). Mit E-Mail vom 9. Dezember 2020 erläuterte der Kindsvater die aktuelle Situation (vgl. Vi-act. I-2.53). Am 11. Dezember 2020 erschien die Kindsmutter unangemeldet bei der KESB (vgl. Vi-act. I-2.55). Am 17. Dezember 2020 hat die KESB die beiden betroffenen Kinder angehört
\n (Vi-act. I-2.60). Mit Schreiben vom 21. Dezember 2020 unterbreitete die KESB den Kindseltern die von der KESB geplante Regelung des persönlichen Verkehrs (Vi-act. I-2.61 und I-2.62). Dazu äusserte sich die Kindsmutter mit Eingaben vom 21. Dezember 2020 und vom 4. Januar 2021 (Vi-act. I-2.63, 2.64).
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D. Mit Beschluss Nr. IIA/004/09/2021 vom 3. März 2021 (betreffend E.________) und Beschluss Nr. IIA/005/09/2021 vom 3. März 2021 (betreffend F.________) hat die KESB C.________ im Dispositiv was folgt angeordnet):
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\n - Die mit Beschluss vom 2. September 2020 für die Eltern von E.________ (…) [bzw. F.________ …] angeordnete kinderorientierte Mediation gemäss