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\n \n \n III 2021 87
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| \n Entscheid vom 19. Juli 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Monica Huber-Landolt, Richterin lic.iur. Karl Gasser, Richter
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| \n MLaw Stefanie Zlauwinen, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,
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| \n gegen
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| \n \n \n - Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)
C.________, \n Vorinstanz, \n - D.________,
\n Beschwerdegegnerin, \n vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. E.________, \n | \n
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\n \n \n Gegenstand
| \n Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Kindesschutz / Weisungen / Gutachten)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ____19__, von F.________, nachfolgend Kindsvater) und D.________ (geb. ____19__, von G.________, nachfolgend Kindsmutter) sind die (seit Juni 2020) getrennt lebenden Eltern von H.________ (geb. ____20__) und I.________ (geb. _____20__).
\n Am 18. November 2020 unterzeichneten die Eltern eine Vereinbarung hinsichtlich des Kinderunterhalts und der Betreuung der Kinder, welche u.a. beinhaltete, dass der Kindsvater die gemeinsamen Kinder jeweils von Dienstagmorgen (09.00 Uhr) bis Donnerstagnachmittag (16.00 Uhr) betreue (zudem wurden 4 Wochen Ferien beim Kindsvater vereinbart). Diese Vereinbarung wurde vom Einzelrichter des Bezirks J.________ am 19. November 2020 genehmigt, womit die vor diesem Zivilgericht hängigen Verfahren ZEV 2020 9 und ZES 2020 82 als zufolge Vergleichs gegenstandslos geworden am Protokoll abgeschrieben werden konnten.
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B. Nachdem die Kindsmutter sich am 16. Juni 2020 an die Polizei gewandt hatte mit dem Verdacht, dass der vierjährige Sohn vom Kindsvater missbraucht worden sei, eröffnete die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz ein Strafverfahren gegen den Kindsvater. Zudem ersuchte die Staatsanwaltschaft die KESB C.________ um Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft nach