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\n \n \n III 2022 110
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| \n Entscheid vom 29. August 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Irene Thalmann, Richterin lic.iur. Karl Gasser, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n \n \n - Amt für Berufsbildung, Kollegiumstrasse 28, Postfach 2193, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz I, \n - Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
\n Postfach 1260, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz II, \n | \n
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\n \n \n Gegenstand
| \n Bildungswesen (Stipendium für Ausbildung im Ausland)
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Sachverhalt:\n
A. B.________ (geb. ____2005, Bürgerin von C.________ SZ) ist die Tochter von A.________ (geb. ____1980, österreichische Staatsangehörige) und von D.________ (geb. ____1967). B.________ hat nach der Aktenlage während des Besuchs der Talentklasse der Mittelpunktschule E.________ (MPS) die Aufnahmeprüfungen für das PreCollege am F.________ im Fachbereich Gesang bestanden (mit Zulassungs- bzw. Fortsetzungsbestätigung für das Wintersemester 21/22 vom 12.10.2021). Gemäss Bestätigung des zuständigen Direktors besucht B.________ seit September 2021 das private, von der Republik Österreich subventionierte Realgymnasium und Oberstufenrealgymnasium der G.________ in Wien.
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B. Am 30. November 2021 ging bei der Stipendienstelle des Amtes für Berufsbildung ein Antrag für einen Ausbildungsbeitrag (Stipendium) für die Ausbildung \"PreCollege Gesang + ORG Vokalmusik\" ein. Das Berufsbildungsamt verfügte am 20. Dezember 2021, dass der Stipendienantrag abgelehnt werde.
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C. Eine dagegen erhobene Verwaltungsbeschwerde hat der Regierungsrat mit RRB Nr. 502/2022 vom 22. Juni 2022 abgewiesen (ohne Verfahrenskosten).
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D. In einer per 8. Juli 2022 datierten und am 12. Juli 2022 beim Verwaltungsgericht eingegangenen Beschwerde beantragt die Mutter von B.________ die Ausrichtung eines Ausbildungsbeitrages für die Ausbildung der Tochter in
\n Österreich (zusätzlich noch die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege).
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E. Mit Vernehmlassung vom 20. Juli 2022 beantragt das Sicherheitsdepartement, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin abzuweisen. Das Amt für Berufsbildung verzichtete am 16. August 2021 auf die Erstattung einer Vernehmlassung (mit dem Hinweis, dass ein in der Beschwerde angeführter Inhalt eines Telefongesprächs nicht ganz zutreffend sei).
\n In einer Eingabe vom 19. August 2022 nahm die Beschwerdeführerin zu den Ausführungen in den vorinstanzlichen Vernehmlassungen Stellung.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Das Stipendienwesen ist nach geltendem Recht grundsätzlich Sache der Kantone (vgl. Sahlfeld, in: St. Galler Kommentar zu