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\n \n \n III 2022 11
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| \n Entscheid vom 28. April 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n lic.iur. Karl Gasser, Richter Irene Thalmann, Richterin
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| \n lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________
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| \n gegen
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| \n \n \n - Amt für Migration, Steistegstrasse 13, Postfach 454, 6431 Schwyz,
\n - Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen, \n | \n
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\n \n \n Gegenstand
| \n Ausländerrecht (Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 199_; kosovarische Staatsangehörige) stellte am 17. Juni 2014 den Antrag auf Erteilung eines Visums für den langfristigen Aufenthalt in der Schweiz zwecks Vorbereitung der Ehe (vgl. Vi1-act. 7-15). Am 9. Juli 2014 ersuchte C.________ (Jg. 199_; schweizerisch-kosovarischer Doppelbürger) um Familiennachzug bzw. Einreise von A.________; der Zivilstandsbeamte bestätigte mit Schreiben vom 7. Juli 2014 die beabsichtigte Eheschliessung zwischen C.________ und A.________ (vgl. Vi1-act. 17-33). Nach ergänzenden Abklärungen (vgl. Vi-act. 34-78) wurde die Einreiseerlaubnis am 15. Dezember 2014 erteilt (vgl. Vi1-act. 79). A.________ reiste am 11. Januar 2015 in die Schweiz ein (vgl. Vi1-act. 80). Am 20. Mai 2015 heirateten A.________ und C.________ (vgl. Vi1-act. 89), woraufhin ihr die Aufenthaltsbewilligung B (Familiennachzug mit Erwerbstätigkeit) - mit Gültigkeit bis 19. Mai 2020 - ausgestellt wurde (vgl. Vi1-act. 119).
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B. Am 27. April 2018 verliess A.________ die eheliche Wohnung; sie fand vorerst im Frauenhaus D.________ und anschliessend in einer Notwohnung im Kanton Schwyz eine Unterkunft (vgl. Vi1-act. 127). Mit Schreiben vom 11. Juni 2018 ersuchte die mit ihrer Interessenwahrung beauftragte Rechtsanwältin das Amt für Migration (nachfolgend: AFM) - im Rahmen einer Härtefallbewilligung - um Bewilligung eines eigenständigen Aufenthaltes für A.________; sie begründete dies im Wesentlichen damit, dass ihre Klientin zu ihrem Schutz bzw. wegen häuslicher Gewalt die Familiengemeinschaft auflösen musste; A.________ habe am 21. Mai 2018 eine entsprechende Strafanzeige erstattet (vgl. Vi1-act. 126f.). Alsdann informierte das AFM mit Schreiben vom 14. August 2018, nach Abschluss des Strafverfahrens gegen C.________ werde beurteilt, ob die Bedingungen für einen weiteren Aufenthalt von A.________ erfüllt seien (vgl. Vi1-act. 157f.).
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C. Mit Eheschutzverfügung vom 1. Oktober 2018 stellte die Einzelrichterin des Bezirksgerichts E.________ fest, dass die Ehegatten seit dem 3. Juni 2018 getrennt leben (vgl. Vi1-act. 161). Mit Urteil vom 29. Oktober 2020 wurde die Ehe zwischen A.________ und C.________ geschieden (vgl. Vi1-act. 185).
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D. Am 10. Februar 2021 erging das Urteil der Einzelrichterin des Bezirksgerichts E.________ in Sachen A.________ gegen C.________, welcher wegen Tätlichkeit nach