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III 2022 142
 
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Entscheid vom 22. Februar 2023
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
Gemeinde A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch die Rechtsanwälte lic.iur. B.________ und/oder MLaw C.________,
 
gegen
 
Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
\n Postfach 1260, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Umwelt- und Heimatschutzrecht (Kostenbeteiligung an Altlasten-sanierung)
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Sachverhalt:
\n A.1 Auf dem Areal und in der Umgebung der ehemaligen D.________ AG in E.________ sind einzelne Böden aufgrund der Quecksilberbelastung sanierungsbedürftig. Verursacherin der Belastung ist die ehemalige F.________-fabrik der D.________ AG. Gemäss dem am 6. April 2022 nachgeführten Sanierungsprojekt vom 31. März 2022 belaufen sich die Kosten auf rund 1.7 Mio Franken. Laut dem Entwurf der Kostenteilungsverfügung vom 8. März 2019 fallen voraussichtlich 51% der Kosten unter die Ausfallkosten.
\n A.2 Das Amt für Umweltschutz (AFU) hatte mit Verfügung vom 17. September 2019 die mit Beschluss der Generalversammlung vom 7. November 2019 aufgelöste und am 24. Februar 2022 im Handelsregister gelöschte G.________ AG verpflichtet, die im Zusammenhang mit den für die belasteten Standorte der ehemaligen D.________ AG zu erwartenden Untersuchungs-, Überwachungs- und Sanierungsmassnahmen mit einer unbefristeten und unwiderruflichen Bankgarantie in der Höhe von Fr. 500'000.-- zu Gunsten des AFU sicherzustellen. Das AFU erachtete die G.________ AG als Rechtsnachfolgerin der D.________ AG und qualifizierte sie daher als Verhaltensstörerin (Beschluss des Regierungsrates [RRB] Nr. 418/2020 vom 3.6.2020 Erw. 2.3). Der Regierungsrat hob diese Verfügung mit dem genannten RRB Nr. 418/2020 vom 3. Juni 2020 in Gutheissung einer Beschwerde der G.________ AG auf und wies die Sache \"im Sinne der Erwägungen\" ans AFU zurück. Der Regierungsrat beurteilte den Sachverhalt in Bezug auf die Rechtsnachfolge der D.________ AG als nicht liquid und wies das AFU an, die erforderlichen Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen.
\n B. Mit Schreiben vom 2. Juni 2022 ersucht die Gemeinde A.________ den Regierungsrat, an die Altlastensanierung des Geländes der ehemaligen D.________ AG einen Beitrag von mindestens 50% an die Restkosten (Sanierungskosten abzüglich Bundesbeiträge) zu leisten.
\n C. Mit RRB Nr. 583/2022 vom 23. August 2022 entschied der Regierungsrat wie folgt:
\n 1. Das Gesuch der Gemeinde A.________ um eine kantonale Kostenbeteiligung von mindestens 50% an die Restkosten (Sanierungskosten abzüglich der Bundesbeiträge) gemäss