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III 2022 160
 
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Entscheid vom 28. September 2023
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
 
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________ AG
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
 
gegen
 
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  1. Amt für Landwirtschaft, Hirschistrasse 15, Postfach 5182, 6431 Schwyz,
  2. \n
Vorinstanz,
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  1. C.________ AG
  2. \n
vertreten durch Rechtsanwalt D.________
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  1. E.________,
  2. \n
  3. F.________,
  4. \n
Beigeladene,
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Gegenstand
Land- und Forstwirtschaftsrecht (Feststellungsverfügung; Bewilligungspflicht bzw. Nichtigkeit einer Dienstbarkeit 'Ablagerungsrecht')
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Sachverhalt:
\n A. Mit Schreiben vom 9. September 2021 (Vi-act. 1) zeigte die C.________ AG dem Amt für Landwirtschaft an, dass auf dem Grundstück KTN 001.________ (6'530 m2 im Eigentum von E.________) sowie den Grundstücken KTN 002.________ und KTN 003.________ (33'984 m2 und 35'957 m2, beide im Eigentum von F.________) jeweils eine in den Jahren 2016/2017 begründete Dienstbarkeit (\"Ablagerungsrecht, entgeltlich, übertragbar\") zugunsten der A.________ AG eingetragen sei, welche den Betrieb einer Deponie auf den erwähnten Grundstücken erlauben solle. Die Eintragungen dieser Dienstbarkeiten seien vom Amt für Landwirtschaft nicht bewilligt worden und sie seien auch nicht bewilligungsfähig. Sie seien von Amtes wegen löschen zu lassen.
\n B. Mit Schreiben vom 2. Dezember 2021 (Vi-act. 2) bot das Amt für Landwirtschaft der A.________ AG, E.________ sowie F.________ Gelegenheit, zu seinem Überprüfungsergebnis (Löschung der Dienstbarkeiten) Stellung zu nehmen. Am 4. Mai 2022 (Vi-act. 7) stellte das Amt für Landwirtschaft der A.________ AG und der C.________ AG einerseits den Beschluss des Bezirksrats H.________ (BRB) Nr. 293 vom 11. Mai 2016 zu, mit welchem letzterer dem darin wiedergegebenen Vertragsentwurf: 'Kombiniertes Projekt Sanierung Altdeponie G.________ Phase 2 und Inertstoffdeponie' zwischen dem Bezirk H.________ und der C.________ AG vom 12. Januar/ 22. März 2016 (unter Vorbehalt der Zustimmung durch den Stimmbürger [Kredit; Zonierung]) zugestimmt hatte (Vi-act. 7 Beilage 1), sowie andererseits die - am 21. April 2022 beim Notariat, Grundbuch- und Konkursamt H.________ edierten (vgl. Vi-act. 6) - Dienstbarkeitsverträge zwischen der A.________ AG mit E.________ vom 8. Juli 2016 bzw. mit F.________ vom 20. März 2017 (Vi-act. 7 Beilagen 2).
\n C. Die C.________ AG liess mit Vernehmlassung vom 23. Mai 2022 beantragen, dass das Amt für Landwirtschaft die mit Schreiben vom 2. Dezember 2021 in Aussicht gestellte Löschung der Dienstbarkeiten verfüge (Vi-act. 8).
\n D. Die A.________ AG stellte mit Stellungnahme vom 25. Juli 2022 folgende Rechtsbegehren (Vi-act. 9):
\n 1. Es sei festzustellen, dass es für die Ablagerungsdienstbarkeiten zu Gunsten der A.________ AG und zu Lasten der Grundstücke Nr. 001.________ (E.________) und Nr. 002.________ sowie Nr. 003.________ (F.________) keine Bewilligung gemäss BGBB braucht.
\n 2. Eventuell sei eine Bewilligung aus wichtigem Grund gemäss