\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n III 2022 161
| \n
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n
| \n Entscheid vom 26. Januar 2023
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
| \n
\n \n
| \n lic.iur. Karl Gasser, Richter Irene Thalmann, Richterin
| \n
\n \n
| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,
| \n
\n \n
| \n gegen
| \n
\n \n
| \n \n \n - Amt für Migration, Steistegstrasse 13, Postfach 454, 6431 Schwyz,
\n - Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanzen,
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Gegenstand
| \n Ausländerrecht (Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung)
| \n
\n \n
\n
\n
Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1984, Staatsangehörige von Jamaika) und C.________ (Jg. 1965) schlossen am 25. November 2015 die Ehe (AFM-act. 59 [Paginierung nicht übereinstimmend mit Aktenverzeichnis]). Am 29. Januar 2018 beantragte A.________ ein Visum für den langfristigen Aufenthalt in der Schweiz zwecks Wohnsitznahme bei ihrem Schweizer Ehegatten in der Schweiz (AFM-act. 22, 19). Am 8. August 2018 stellte C.________ ein Gesuch um Familiennachzug für seine Ehefrau A.________ sowie deren Tochter aus einer früheren Beziehung, D.________ (geb. ____2005; AFM-act. 57). Nachdem C.________ das Gesuch betreffend D.________ zwischenzeitlich zurückgezogen hatte (vgl. AFM-act. 84), wurden am 2. November 2018 für A.________ die Ermächtigung zur Visumerteilung und die Einreiseerlaubnis ausgestellt (AFM-act. 88). A.________ reiste in der Folge am 30. November 2018 in die Schweiz ein und ihr wurde am 6. Dezember 2018 eine Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B) als Familienangehörige (Familiennachzug mit Erwerbstätigkeit) erteilt (AFM-act. 90). Diese Aufenthaltsbewilligung wurde letztmals am 12. September 2019 mit Gültigkeit bis zum 29. November 2021 verlängert (AFM-act. 94).
\n
B. Am 31. Oktober 2019 reiste die Tochter von A.________, D.________, im Familiennachzug zu ihrer Mutter in die Schweiz ein (vgl. AFM-act. 104, 175; angefochtener RRB Sachverhalt lit. A i.f.). Mit Beschluss Nr. IIA/020/22/2022 vom 19. Mai 2021 (AFM-act. 102) hat die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) E.________ A.________ das Aufenthaltsbestimmungsrecht für D.________ vorsorglich und rückwirkend per 29. April 2021 und mit Beschluss Nr. IIA/002/43/2021 vom 6. Oktober 2021 definitiv entzogen; D.________ wurde in einem Jugendheim untergebracht (vgl. AFM-act. 111 = 147 Sachverhalt Ziff. 1 und Beschluss Ziff. 1 insbesondere), wobei deren Aufenthaltsort der Kindsmutter anfänglich nicht mitgeteilt worden war (AFM-act. 99 Erw. 17). Die mit erstgenanntem KESB-Beschluss angeordnete Beistandschaft nach