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III 2022 174
 
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Entscheid vom 22. Februar 2023
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
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  1. Amt für Migration, Steistegstrasse 13, Postfach 454, 6431 Schwyz,
  2. \n
  3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
    \n Postfach 1260, 6431 Schwyz,
    \n Vorinstanzen,
  4. \n
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Gegenstand
Ausländerrecht (Androhung des Widerrufs der Niederlassungs-bewilligung EU/EFTA und Wegweisung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1979, Staatsbürger von Italien) heiratete am 27. November 1999 in C.________ die Italienerin D.________ und er reiste am 8. März 2000 in die Schweiz ein. Diese Ehe, welcher ein gemeinsames Kind entsprungen war (E.________, Jg. 2001), wurde mit Urteil des Kantonsgerichts F.________ vom 13. September 2006 geschieden (nicht 30.11.2006, vgl. angefochtener RRB Sachverhalt lit. A) (AFM-act. 15 [Paginierung nicht übereinstimmend mit Aktenverzeichnis]). Am 24. März 2006 stellte A.________ das Gesuch um Umwandlung seiner Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B) in eine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C), woraufhin ihm die Niederlassungsbewilligung EG/EFTA (heute EU/EFTA) mit Gültigkeit ab 5. Mai 2006 ausgestellt worden war (AFM-act. 13 f.; aktuelle Kontrollfrist bis 5.5.2026 [AFM-act. 102]). Am 8. August 2018 heiratete A.________ in Freienbach die Italienerin G.________; der Beziehung mit G.________ war bereits zuvor die gemeinsame Tochter H.________ entsprungen (Jg. 2012) (AFM-act. 33 ff.).
\n B. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen vom 6. Dezember 2018 wurde A.________ wegen der Verletzung von Verkehrsregeln mit einer Busse von Fr. 400.-- bestraft (AFM-act. 43).
\n Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Bezirks March vom 25. November 2019 wurde er ebenfalls wegen der Verletzung von Verkehrsregeln mit einer Busse von Fr. 400.-- bestraft (AFM-act. 89).
\n Mit Urteil vom 28. Mai 2020 sprach das Strafgericht Schwyz A.________ der schweren Körperverletzung schuldig und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von 13 Monaten, wobei der Vollzug bei einer Probezeit von 2 Jahren aufgeschoben wurde; von einer obligatorischen Landesverweisung sah das Strafgericht Schwyz ab (vgl. AFM-act. 132 f., Disp.-Ziff. 1-4 insbesondere). Die gegen dieses Urteil erhobene Berufung des Beschwerdeführers - die Staatsanwaltschaft verzichtete auf eine Anschlussberufung - hiess das Kantonsgericht Schwyz mit Urteil vom 18. Mai 2021 betreffend einen Beschlagnahmegegenstand gut; im Übrigen wurde die Berufung abgewiesen und das angefochtene Urteil bestätigt (AFM-act. 106, 130 f.).
\n C. Nach Einräumung des rechtlichen Gehörs mit Schreiben vom 28. April 2022 (AFM-act. 136) verfügte das AFM am 28. Juli 2022 (AFM-act. 152):
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  1. A.________ wird im Sinne von