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\n \n \n III 2022 13 III 2022 55
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| \n Entscheid vom 19. September 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n lic.iur. Karl Gasser, Richter Dr.oec. Andreas Risi, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt Dr. B.________,
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| \n gegen
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| \n \n \n - Gemeinderat Lachen, Alter Schulhausplatz 1, Postfach 263, 8853 Lachen,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________, \n - Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
\n Postfach 1186, 6431 Schwyz, \n - Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
\n Postfach 1260, 6431 Schwyz, \n Vorinstanzen, \n \n - D.________ AG,
\n Beschwerdegegnerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt M.A. E.________, \n - F.________,
\n Beigeladene, \n | \n
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\n \n \n Gegenstand
| \n Planungs- und Baurecht (Baubewilligung; Baufreigabe)
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Sachverhalt:\n
A.1 Am 3. April 2017 reichte die D.________ AG (Bauherrschaft) ein Baugesuch für den Abbruch und Neubau eines Einfamilienhauses auf dem Grundstück GB __01 (Baugrundstück), G.________-weg __, in Lachen ein. Nach verschiedenen Projektänderungen erteilte der Gemeinderat Lachen mit Beschluss (GRB) Nr. 341 vom 18. Dezember 2017 die Baubewilligung und wies die von A.________ und der H.________ AG gegen das Bauvorhaben erhobene Einsprache ab.
\n Mit Beschluss (RRB) Nr. 809 vom 13. November 2018 hiess der Regierungsrat des Kantons Schwyz die von A.________ und der H.________ AG gegen die kommunale Baubewilligung erhobene Beschwerde teilweise gut.
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A.2 Gegen das als \"Projektänderung beim bewilligten Bauprojekt Abbruch und Neubau Einfamilienhaus mit Nebenbauten\" erneut im Amtsblatt (Nr. __ vom ____2019, S. ____) publizierte und öffentlich aufgelegte Baugesuch erhoben A.________ und die H.________ AG wiederum öffentlich-rechtliche Einsprache, welche der Gemeinderat mit GRB Nr. 407 vom 17. Dezember 2019 unter Erteilung der Baubewilligung abwies. Mit RRB Nr. 165/2020 (Verfahren VB 7/2020) vom 10. März 2020 wies der Regierungsrat die von A.________ und der H.________ AG erhobene Verwaltungsbeschwerde ab, soweit darauf eingetreten wurde. Diesen RRB zog A.________ mit Eingabe vom 7. April 2020 ans Verwaltungsgericht weiter, welches mit VGE III 2020 62 vom 16. Juli 2020 wie folgt entschied:
\n 1.
Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, im Sinne der Erwägun-gen (insbesondere Erw.
3.4.3 f., Erw. 3.6.4 und Erw. 3.7) teilweise gutgeheissen. Die Bauherrschaft (Beschwerdegegnerin) wird verpflichtet, vor und als Voraussetzung für die Baufreigabe
\n -
das Vordach beim Hauseingang (mindestens) auf die gesetzlich zulässige Ausladung zurückzuführen oder ein gesetzmässiges Vordach anderswie vorzusehen, damit der Grenzabstand auch auf der Nordseite gewahrt wird,
\n -
die Frage der Markisen (Lokalisierung, Gestaltung u.ä.) von der Baubewilligungsbehörde prüfen zu lassen.
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Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.
\n 2.-3. (Kosten- und Entschädigungen des regierungsrätlichen und verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens).
\n 4.-5. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).
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A.3 Auf die von A.________ gegen diesen verwaltungsgerichtlichen Entscheid am 14. September 2020 erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht mit Urteil
1C_513/2020 vom 3. Mai 2021 nicht ein, weil der angefochtene Entscheid unabhängig von seiner Qualifikation nach kantonalem Recht einen Zwischenentscheid im Sinne von