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III 2023 107
 
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Entscheid vom 29. November 2023
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Besetzung
lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
 
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n c/o Alters- und Pflegeheim B.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)
\n C.________,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Aufhebung der Beistandschaft)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. 1980) ist dem Verwaltungsgericht aus früheren Verfahren - u.a. betreffend Aufhebung einer Beistandschaft - wie folgt bekannt:
\n Mit Beschluss vom 31. Oktober 2006 errichtete die Vormundschaftsbehörde für A.________ eine Beistandschaft, wobei der Mandatsträgerwechsel (mit Umwandlung in eine Vertretungsbeistandschaft) mit KESB-Beschluss vom 29. Oktober 2014 geregelt wurde.
\n In einem weiteren Beschluss vom 8. Februar 2017 wies die KESB C.________ das Begehren von A.________ um Aufhebung der Beistandschaft ab. Die dagegen von ihm erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (vgl. Urteil des BGer 5A_310/2017 vom 24.4.2017 i.V.m. VGE III 2017 25 vom 29.3.2017). Auf weitere Begehren um Aufhebung der Beistandschaft trat die KESB nicht ein (vgl. VGE III 2022 115 vom 29.8.2022 Ingress lit. A).
\n Mit Beschluss vom 3. Oktober 2018 lehnte die KESB ein erneutes Begehren von A.________ um Aufhebung der Beistandschaft und um Ernennung einer anderen Beistandsperson ab. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE III 2018 200 vom 21. Januar 2019 ab, soweit es auf die Beschwerde eintrat (vgl. VGE III 2022 115 vom 29.8.2022 Ingress lit. C).
\n Mit Beschluss vom 13. Juli 2022 lehnte die KESB ein weiteres Begehren von A.________ um Aufhebung der Beistandschaft ab. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE III 2022 115 vom 29. August 2022 ebenfalls ab, soweit es auf die Beschwerde eintrat (vgl. VGE III 2022 115 vom 29.8.2022 Ingress lit. E/F i.V.m. Disp.-Ziff. 1).
\n B. Mit einer auf den 28. Januar 2023 datierten Eingabe ersuchte A.________ das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz sinngemäss erneut um Aufhebung der Beistandschaft (vgl. Vi-act. 35.1.1). Nachdem A.________ nicht Bezug auf einen konkreten KESB-Beschluss nahm bzw. kein entsprechender KESB-Beschluss vorlag, trat das Verwaltungsgericht auf seine Beschwerde nicht ein; gleichzeitig leitete es das entsprechende Begehren vom 28. Januar 2023 um Aufhebung der Beistandschaft zuständigkeitshalber an die KESB weiter (vgl. Vi-act. 35.1).
\n C. Anlässlich der in der Folge geführten telefonischen Besprechungen vom 23. Februar 2023, 15. März 2023, 3. April 2023 und 8./16./30. Mai 2023 mit der KESB sowie seinen schriftlichen Eingaben vom 26. Februar 2023 und
\n 5./24. März 2023 hielt A.________ an seinem Begehren um Aufhebung der Beistandschaft fest (vgl. Vi-act. 35.4/ 35.5/ 35.6/ 35.9/ 35.10/ 35.12/ 35.14/ 35.15). Mit Schreiben vom 12. Mai 2023 nahm die Beiständin zum Antrag auf Aufhebung der Beistandschaft Stellung (vgl. Vi-act. 35.13). Ausserdem reichte sie den Verlaufsbericht des Stationsleiters des Alters- und Pflegeheims B.________ ein, in welchem A.________ untergebracht ist (vgl. Vi-act. 35.13.1-4). Gestützt darauf lehnte die KESB mit Beschluss Nr. IA/014/25/2023 vom 21. Juni 2023 das Begehren um Aufhebung der Beistandschaft ab (Vi-act. 35.16).
\n D. Gegen diesen Beschluss Nr. IA/014/25/2023 vom 21. Juni 2023 (Postaufgabe: 27.6.2023) reicht A.________ fristgerecht mit Eingabe vom 26. Juni 2023 (Posteingang: 29.6.2023) Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein und beantragt sinngemäss die Aufhebung der Beistandschaft.
\n E. In einer weiteren auf den 12. August 2023 datierten Eingabe, welche beim Gericht am 5. Juli 2023 einging, hält A.________ sinngemäss an seiner Beschwerde bzw. seinem Begehren um Aufhebung der Beistandschaft fest. Mit Schreiben vom 18. Juli 2023 verzichtet die Vorinstanz auf eine Vernehmlassung und reicht gleichzeitig die vorinstanzlichen Akten ein.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft insbesondere die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des Rechtsmittels sowie die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a, d, e und f Verwaltungsrechtspflege­gesetz; VRP; SRSZ 234.110; vom 6. Juni 1974). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (