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III 2023 118
 
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Entscheid vom 24. Oktober 2023
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________ und B.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Gemeinderat Wangen, Seestrasse 2, Postfach 264, 8855 Wangen,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Planungs- und Baurecht (Baubewilligungsgebühren bei Rückzug des Baugesuchs)
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Sachverhalt:
\n A. Mit Eingabe vom 4. April 2022 ersuchten B.________ und A.________ (Bauherrschaft) den Gemeinderat Wangen um die Erteilung der Baubewilligung für einen Ersatzbau des Einfamilienhauses (EFH) auf KTN __01 (415 m2, im Eigentum der C.________; mit Gebäude [99 m2] Vers.-Nr. __02), D.________ [Strasse] __03, Wangen. Das Grundstück liegt in der Wohnzone 1 Geschoss (W1) und stösst mit seiner Ostseite (Längsseite rund 27 m) an den Zürichsee an. Das EFH sieht ein Erdgeschoss und ein Dachgeschoss vor.
\n Das Baugesuch wurde im Amtsblatt Nr. __ vom ______ 2022 (S. ______) publiziert und öffentlich aufgelegt (GR-act. 6).
\n Gegen dieses Baugesuch erhob E.________ mit Eingabe vom 28. April 2022 öffentlich-rechtliche Baueinsprache mit dem Antrag auf Verweigerung der Baubewilligung, soweit überhaupt auf das Baugesuch einzutreten sei (GR-act. 32).
\n B. Mit Schreiben vom 5. Mai 2022 (GR-act. 8) informierte das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE) die Gemeinde, dass das Amt für Gewässer die Bewilligungsfähigkeit des Projektes im Rahmen des gewässerschutzrechtlichen Bestandesschutzes im Gewässerraum als kritisch erachte. Die Stellungnahme der Gemeinde zur Bestandesgarantie werde jedoch abgewartet.
\n Mit Antwortschreiben vom 19. Mai 2023 (GR-act. 17) erklärte der Gemeinderat, im Gebiet D.________ existiere gegenüber dem Gewässer eine Baulinie. Diese werde mit dem geplanten Ferienhaus eingehalten. Der Gemeinderat sei der Ansicht, dass der Wiederaufbau nicht im Bestand erfolgen müsse, sondern unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen eine vom Bestand abweichende Neubaute realisiert werden könne.
\n C. Am 23. Mai 2022 reichte die Bauherrschaft ergänzte Baugesuchsunterlagen ein (Eingang bei der Gemeinde am 8.6.2022; GR-act. 18 f.).
\n Mit Eingabe vom 27. Juni 2022 (GR-act. 38) erhob E.________ \"vorsorgliche öffentlich-rechtliche Baueinsprache\" gegen das Bauvorhaben \"Ersatzbau Einfamilienhaus\" und insbesondere gegen die Projektänderung vom 8. Juni 2022 mit dem Antrag auf Verweigerung der Projektänderung, soweit überhaupt auf diese eingetreten werden könne.
\n D. Mit Zwischenbericht vom 30. Juni 2022 (GR-act. 20) wiederholte das ARE seine bereits am 5. Mai 2022 geäusserten Vorbehalte und ersuchte die Gemeinde um eine Stellungnahme zur Frage der Bestandesgarantie.
\n Mit Stellungnahme vom 5. Juli 2022 (GR-act. 21) unterzog der Gemeinderat seine frühere Einschätzung im Schreiben vom 19. Mai 2022 einer Überprüfung. Er kam zum Fazit, dass sich das Vorhaben als nicht bewilligungsfähig erweise, wenn die Erteilung einer Bewilligung unter Inanspruchnahme des Wiederaufbaurechts nicht in Frage komme und das Amt für Gewässer weder einen Anwendungsfall von