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\n \n \n III 2023 120
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| \n Entscheid vom 27. März 2024
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
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| \n Monica Huber-Landolt, Richterin lic.iur. Karl Gasser, Richter
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| \n MLaw Jan Bucher, a.o. Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________
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| \n gegen
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| \n Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Strassenverkehrsrecht (Annullierung des Führerausweises \n auf Probe sowie des Lernfahrausweises der Kat. BE)
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Sachverhalt:\n
A. Mit Verfügung vom 17. Februar 2021 hat das kantonale Verkehrsamt A.________ (geb. A.________2001) den Führerausweis auf Probe sowie den Lernfahrausweis für die Kategorie BE je für die Dauer von drei Monaten entzogen und die Probezeit für den auf Probe ausgestellten Führerausweis um ein Jahr verlängert. Die Massnahme wurde damit begründet, dass A.________ am 12. Oktober 2020 auf der Autobahn A1 in C.________ (Ortschaft) als Lenker eines Personenwagens bei einer Geschwindigkeit von ca. 115 km/h über eine Strecke von ca. 800 Meter einen ungenügenden Sicherheitsabstand von lediglich ca. 8 bis 15 Meter zu einem vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten habe (Vi-act. 1). Genannte Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
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B. Am 27. März 2023 überschritt A.________ in D.________ (Ortschaft) als Lenker eines Lieferwagens nach Abzug der Sicherheitsmarge die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 21 km/h. Mit Schreiben vom 6. Juni 2023 kündigte das kantonale Verkehrsamt gegenüber A.________ an, aufgrund dieser leichten Verkehrsregelverletzung wegen Rückfälligkeit den Führerausweis auf Probe sowie den Lernfahrausweis der Kategorie BE zu annullieren und gewährte ihm das rechtliche Gehör (Vi-act. 3).
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C. Am 12. Juni 2023 sprachen A.________ und dessen Vater gemeinsam persönlich beim Verkehrsamt vor und wiesen auf die berufliche Notwendigkeit des Führerausweises hin (Vi-act. 5). Nach entsprechender mündlicher Ankündigung anlässlich dieses Gesprächs teilte das Verkehrsamt mit Schreiben vom 13. Juni 2023 mit, es werde zunächst das Vorliegen eines rechtskräftigen Strafurteils abwarten (Vi-act. 6). Am 23. Juni 2023 ging der rechtskräftig gewordene Strafbefehl der E.________ (Strafbehörde) vom 6. April 2023 beim Verkehrsamt ein, gemäss welchem A.________ des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h (nach Abzug der Sicherheitsmarge) um 21 km/h bzw. der Verletzung von