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III 2023 52
 
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Entscheid vom 27. Juni 2023
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt B.________
 
gegen
 
Gemeinderat Morschach, Schulstrasse 6, 6443 Morschach,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Planungs- und Baurecht (Kosten eines Gutachtens)
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Sachverhalt:
\n A. Im Zusammenhang mit der Realisierung von zwei Mehrfamilienhäusern auf KTN 001.________ Morschach (C.________strasse 10 & 12) reichte die unter anderem zwecks Erschliessung dieser Liegenschaft gegründete Flurgenossenschaft D.________ (nachstehend: FG) beim Gemeinderat Morschach das Baugesuch für eine Erschliessungsstrasse ein. Gestützt auf den Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung (ARE) vom 27. Mai 2021 erteilte der Gemeinderat mit Beschluss (GRB) Nr. 2021-0340 vom 8. Juni 2021 die Bewilligung unter Abweisung einer Einsprache.
\n Mit Beschluss (RRB) Nr. 425/2022 vom 24. Mai 2022 (Verwaltungsverfahren VB 146/2021) hiess der Regierungsrat des Kantons Schwyz eine gegen diese Baubewilligung am 2. Juli 2021 von Dritten erhobene Verwaltungsbeschwerde gut. Hiergegen erhoben der Gemeinderat sowie die FG Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Dieses hiess diese Beschwerden mit VGE III 2022 92 + 98 vom 13. Januar 2023 gut und bestätigte den Gesamtentscheid des ARE vom 27. Mai 2021 sowie die Baubewilligung des Gemeinderates vom 8. Juni 2021. Dieser Entscheid VGE III 2022 92 + 98 vom 13. Januar 2023 ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
\n B. Im Rahmen des Verwaltungsbeschwerdeverfahrens VB 146/2021 veranlasste der Gemeinderat im Vernehmlassungsverfahren mit Blick auf die Rüge der Beschwerdeführer, mit der geplanten Strasse werde die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet, eine gutachterliche Prüfung der Verkehrssicherheit durch die E.________ AG, Ingenieure und Planer SIA, Schwyz. Gleichzeitig ersuchte der Gemeinderat den Rechts- und Beschwerdedienst um die Sistierung des Verwaltungsbeschwerdeverfahrens. In der Folge überarbeitete die FG im Verwaltungsbeschwerdeverfahren das Projekt und verzichtete auf zwei Längsparkplätze entlang der C.________strasse.
\n Die Kosten für das Gutachten von Fr. 6'812.50 zuzüglich Verwaltungsaufwand der Gemeinde von Fr. 500.-- stellte der Gemeinderat am 9. Februar 2023 der FG in Rechnung. Diese verneinte eine Zahlungspflicht für diese Aufwendungen.
\n C. Mit GRB Nr. 2023-827 vom 28. Februar 2023 beschloss der Gemeinderat was folgt:
\n 1. Die Kosten für die Fachbeurteilung des Strassenneubauprojekts D.________ (Baubewilligungsverfahren 2020-26) in der Höhe von Fr. 6'812.50 werden auf die FG D.________ überwälzt.
\n  Für die Kosten dieses Beschlusses wird von der FG D.________ eine Gebühr von Fr. 300.00 erhoben.
\n 2.-3. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).
\n D. Gegen diesen Beschluss (Versand am 7.3.2023) erhebt die FG mit Eingabe vom 24. März 2023 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen:
\n 1. Der Gemeinderatsbeschluss vom 28.2.2023, B.2.2/2023-827, ist vollumfänglich aufzuheben.
\n 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners.
\n Des Weiteren wird gestützt auf