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\n \n \n III 2024 122
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| \n Entscheid vom
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Monica Huber-Landolt, Richterin lic.iur. Karl Gasser, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________ Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwältin B.________,
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| \n gegen
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| \n \n \n - Amt für Migration, Steistegstrasse 13, Postfach 454, 6431 Schwyz,
\n - Zwangsmassnahmengericht, Kollegiumstrasse 28,
\n Postfach 2267, 6431 Schwyz, \n Vorinstanzen,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Ausländerrecht (Dublin-Haft)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. […] 2003, marokkanischer Staatsangehöriger) stellte am 25. Mai 2024 in der Schweiz ein Asylgesuch, nachdem er dies zuvor bereits in Österreich und Bulgarien getan hatte. Am 4. Juni 2024 gaben die österreichischen Behörden dem Antrag des Staatssekretariat für Migration (SEM) auf (Wieder) Aufnahme gemäss Art. 18 Abs. 1 lit. d der Verordnung Nr. 604/2013/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (Dublin-IlI-Verordnung), statt, nachdem das SEM die in einer ersten Ablehnung verlangten Informationen beigebracht hatte (vgl. AfM-act. 25[1]).
\n In der Folge trat das SEM am 5. Juni 2024 auf das Asylgesuch von A.________ nicht ein und wies ihn - unter Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall - aus der Schweiz nach Österreich weg; er müsse die Schweiz bis spätestens am Tag nach Ablauf der Rechtsmittelfrist verlassen. Der Kanton Schwyz wurde für den Vollzug der Wegweisung als zuständig bezeichnet (AfM-act. 21 - 26). Am 19. Juni 2024 teilte das SEM dem Amt für Migration des Kantons Schwyz (AfM) die Rechtskraft des Nichteintretensentscheides vom 5. Juni 2024 mit (AfM-act. 29).
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B. Mit Haftanordnung vom 8. Juli 2024 (AfM-act.
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59) versetzte das AfM A.________ gestützt auf