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III 2024 48
 
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Entscheid vom 29. August 2024
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
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    \n
  1. Bau- und Umweltbehörde Einsiedeln, Hauptstrasse 78,
    \n Postfach 161, 8840 Einsiedeln,
  2. \n
  3. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
    \n Postfach 1186, 6431 Schwyz,
  4. \n
  5. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
    \n Postfach 1260, 6431 Schwyz,
    \n Vorinstanzen,
     
  6. \n
  7. C.________ AG,
    \n Beigeladene,
  8. \n
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Gegenstand
Planungs- und Baurecht (Baubewilligung Sichtschutzwand)
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Sachverhalt:
\n A. Die C.________ AG ist Alleineigentümerin von KTN _01 Einsiedeln (Seeparzelle im Halte von 740 ha 99 a 83 m2 mit Uferzonen). Auf diesem Grundstück befindet unter anderem das Gebäude Nr. _02, D.________strasse _03 (E.________), an welchem A.________ (nachstehend: Bauherrschaft) nutzungsberechtigt (Mieter) sind. Der Nutzungsbereich des Grundstücks liegt wie die D.________strasse ausserhalb der Bauzonen. Im Rahmen der Erstellung des F.________wegs (Neubau Abschnitt G.________ - E.________ H.________; Koordinaten ____ bis ____) (vgl. Amtsblätter Nr. __ vom ____2021 S. ____ sowie Nr. __ vom ____2021 S. ____) durch den Bezirk Einsiedeln wurden bei den Bauarbeiten wegen der Böschungssicherung bei diversen Grundstücken bzw. Anstössern, unter anderem auch beim Grundstück der Bauherrschaft, Hecken entfernt. ln der Baubewilligung zum Abschnitt G.________ - E.________ waren anstelle der entfernten Hecken \"Absturzsicherungen mit Begrünung\" resp. \"Sichtschutz mit Begrünung\" vorgesehen. Die Mieter der Landeigentümerin waren an einer Informationsveranstaltung vom 8. April 2021 über das Projekt informiert worden unter Einschluss der Entfernung der Hecken zwecks Böschungssicherung des Seeweges. Am 7. April 2022 teilte die Bauherrschaft mit, dass sie einen Sichtschutz aus Granitplatten und galvanisierten Metallplatten zu erstellen gedenke. Die Bauherrschaft wurde hierauf darüber ins Bild gesetzt, dass für den geplanten Sichtschutz eine Baubewilligung erforderlich sei. Mit E-Mail vom 11. Juli 2022 informierte die Bauherrschaft, dass der Sichtschutz inzwischen bereits angebracht worden sei.
\n B. Mit Baueingabe vom 22. August 2022 (Eingang beim Bezirk) ersuchte die Bauherrschaft um die Baubewilligung für die bereits erstellte 2.2 m hohe und 45 m lange Sichtschutzwand. Gegen das im Amtsblatt Nr. __ vom ____ 2022 (S. ____) publizierte und öffentlich aufgelegte Baugesuch wurden keine Einsprachen erhoben.
\n C. Mit Gesamtentscheid (Baugesuch-Nr. B2022-0453) vom 27. April 2023 verweigerte das kantonale Amt für Raumentwicklung (ARE) die kantonale Baubewilligung wie folgt:
\n 1.  Die kantonale Baubewilligung (…) für die Sichtschutzwand wird unter Anordnung von Rückführungsmassnahmen verweigert.
\n 2.  Zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes sind folgende Massnahmen erforderlich:
\n  Die Granitstelen und die Metallelemente sind innerhalb von drei Monaten ab Rechtskraft des Bauentscheides vollständig zu entfernen.
\n 3.  Für die Ausführung der Massnahmen gemäss Dispositiv-Ziffer 2. wird den Gesuchstellern eine Frist von drei Monaten eingeräumt.
\n 4. (Vollstreckungsandrohungen: Strafandrohung nach