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III 2024 57
 
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Entscheid vom 11. Juli 2024
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________ AG
 
gegen
 
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  1. Amt für Umwelt und Energie, Kollegiumstrasse 28,
    \n Postfach 2162, 6431 Schwyz,
  2. \n
  3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
    \n Postfach 1260, 6431 Schwyz,
  4. \n
Vorinstanzen,
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  1. B.________,
  2. \n
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. C.________,
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    \n
  1. D.________
  2. \n
Oberrütelistrasse 19, 8753 Mollis,
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    \n
  1. E.________ AG,
  2. \n
  3. F.________ AG,
  4. \n
  5. Gemeinde Lachen, Bau und Umwelt, Alter Schulhausplatz 1,
    Postfach 263, 8853 Lachen,
  6. \n
  7. G.________ AG,
  8. \n
Beigeladene,
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Gegenstand
Umweltschutzrecht (Kostenverteilung Untersuchungs- und Über­wachungskosten)
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\n Sachverhalt:
\n A. lm Gebiet H.________, Gemeinde Lachen SZ, wurde auf den Parzellen KTN __01 (25'479 m2) und KTN __02 (3'389 m2), damals und heute im Eigentum der B.________, zwischen 1971 und 1975 eine Deponie betrieben. lnitiiert wurde die Deponie durch den Bau der Autobahn N3, die heute am Westrand der Deponie verläuft. ln den ersten rund zwei Jahren betrieb der Kanton Schwyz die Deponie im Rahmen des Autobahnbaus. Danach führte die B.________ als Grund­eigentümerin den Deponiebetrieb weiter. Dazu beauftragte sie die Kollektivgesellschaft I.________ (heute A.________ AG), damit, das von der B.________ oder Dritten zugeführte Material in die Deponie einzubringen.
\n Zu Beginn wurden in der Deponie vor allem Aushubmaterial und zum Teil Bau­abfälle abgelagert, gegen Ende der Betriebsdauer zusätzlich auch Gewerbe-, lndustrie- und Gartenbauabfälle sowie Kehricht. Kehricht und lndustrieabfälle wurden durch die Einzelfirma J.________ (heute G.________ AG) ab dem Jahr 1972 in die Deponie eingebracht. Den östlichen Teil der Deponie füllte die Kollektivgesellschaft I.________, mit dem Aushubmaterial, das bei ihr beim Bau des K.________ anfiel. Nach 1975 wurde kein Material mehr deponiert und die Auffüllung wurde durch die B.________ rekultiviert.
\n B. Das vormalige Amt für Umweltschutz (AfU; heute Amt für Umwelt und Energie AuE) trug die Deponie im Jahre 1999 unter der KbS-Nr. L.________ mit der Bezeichnung \"M.________\" und der Einstufung \"untersuchungsbedürftig\" in den Kataster der belasteten Standorte (KbS) ein. Eingegrenzt wird der Standort durch die in 20 m Entfernung verlaufende N.________ im Osten, die O.________ im Norden, die Autobahn im Westen sowie den Bahndamm im Süden.
\n Der forstwirtschaftlich genutzte Teil \"Ost\" auf KTN __01 weist eine belastete Fläche von 22'589 m2 auf. Der belastete Standort liegt im Gewässerschutzbereich Au. Ausserdem befindet sich in nordöstlicher Richtung die Grundwasserfassung \"P.________\