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\n \n \n III 2024 95
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| \n Entscheid vom 27. September 2024
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n lic.iur. Karl Gasser, Richter Monica Huber-Landolt, Richterin
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| \n MLaw Fiona Schuler, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n \n \n - A.________,
\n - B.________,
\n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n \n \n - Amt für Landwirtschaft, Hirschistrasse 15, Postfach 5182, 6431 Schwyz,
\n - Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
\n Postfach 1260, 6431 Schwyz, \n Vorinstanzen,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Umweltschutzrecht (Landwirtschaft: Schleppschlauchpflicht)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (und B.________, nachstehend: Bewirtschafter) bewirtschaftet einen Landwirtschaftsbetrieb mit rund 21.04 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche, Rindviehhaltung (rund 56.6 Grossvieheinheiten [GVE]) und 26 Hochstammbäumen. Die schleppschlauchpflichtige Fläche beträgt 12.11 ha (Stand 1.1.2023). Das Betriebszentrum befindet sich im ________ (KTN ________01, 13 ha 97 a 72 m2), welches vollständig in der Landwirtschaftszone liegt. Ein Bereich von 31 a 65 m2 bzw. 69 a 44 m2 im Nordbereich liegt in einer Grundwasserschutzzone S2 bzw. S3.
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B. Mit Schreiben vom 28. November 2023 ersuchten die Bewirtschafter (bzw. nur der Beschwerdeführer Ziff. 1) das kantonale Amt für Landwirtschaft (AFL) um die ausnahmsweise Befreiung von der Schleppschlauchpflicht. Als Fläche, die von der Schleppschlauchpflicht ausgenommen werden sollte, nannten sie konkret die Parzelle KTN ________01 ________; unter \"Fazit\" ersuchten sie um eine Ausnahme \"für den gesamten ________\".
\n Als Ausnahmegründe machten sie verstärkte Luft-Emissionen, eine Verschlechterung der Ökologie und Bodenbeschaffenheit sowie eine Gefährdung des Grund- und Trinkwassers durch Schleppschläuche geltend (AFL-act. 1).
\n Für den Fall der Ablehnung des Gesuchs und allfällige Kürzungen der Direktzahlungen und/oder Bussen kündigten sie die Einforderung von Schadenersatz von sämtlichen privat haftenden Verantwortlichen an.
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C. Mit Verfügung Nr. 3/2023 vom 15. Januar 2024 verfügte das AFL wie folgt:
\n 1.
Das Schleppschlauch-Ausnahmegesuch für die Parzellen KTN ________01 ________, KTN ________02 ________, KTN ________03 ________, KTN ________04 ________, KTN ________05 ________, KTN ________06 ________, KTN ________07 ________, KTN ________08 ________, KTN ________09 ________, KTN ________10 ________, KTN ________11 ________, KTN ________12 ________ und KTN ________13 ________ wird abgelehnt. Die landwirtschaftlichen Nutzflächen von Herrn A.________ unterstehen ohne Ausnahme weiterhin der SchleppschlauchpfIicht.
\n 2.
Die Verfügungskosten in der Höhe von Fr. 300.-- werden A.________ auferlegt.
\n 3.-4. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).
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D. Mit Schreiben vom 22. Januar 2024 ans AFL beanstandeten die Bewirtschafter einerseits, für die weiteren Flächen neben KTN ________01 ________ sei kein Gesuch um Erteilung einer Ausnahmebewilligung gestellt worden. Anderseits müssten sie davon ausgehen, dass die Verfügung ohne Vornahme der erforderlichen Abklärungen betreffend die geltend gemachte Grundwassergefährdung erfolgt sei. Sie ersuchten um die Vereinbarung eines Termins zwecks eines Augenscheines (AFL-act. 6). Hierauf antwortete das AFL mit Schreiben vom 25. Januar 2024, unter Punkt 2.6 der Verfügung habe man zu den Vorbringen des Bewirtschafters ausführlich Stellung genommen, womit auf einen Augenschein verzichtet werden könne (AFL-act. 7).
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E. Gegen die AFL-Verfügung Nr. 3/2023 vom 15. Januar 2024 erhoben die Bewirtschafter mit Eingabe vom 2. Februar 2024 Beschwerde beim Regierungsrat mit den folgenden Anträgen:
\n 1.
Die \"Verfügung AFL Nr. 3/2023\" vom 15. Januar 2024 des amtsanmassend handelnden kantonalen Amtes für Landwirtschaft, unterzeichnet vom vorgeblichen \"Amtsleiter\