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III 2025 141
 
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Entscheid vom 18. Dezember 2025
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Besetzung
Dr.iur. Jeremias Fellmann, Vizepräsident
 
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
 
MLaw Luca Lehmann, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwältin MLaw B.________,
 
gegen
 
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  1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) C.________, 
    \n Vorinstanz,
  2. \n
 
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  1. D.________
    \n Beschwerdegegner,
  2. \n
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Gegenstand
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Kindesschutzmassnahmen)
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Sachverhalt:
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  1.          E.________ (geb. xx.xx.2011) ist die gemeinsame Tochter von A.________ (Mutter) und D.________ (Vater). Nach der Aktenlage stand E.________ seit ihrer Geburt unter der elterlichen Sorge der Mutter (VG-act. 9/1.2.2).
  2. \n
\n Mit Schreiben vom 14. April 2025 reichte D.________ bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde C.________ (KESB) eine Gefährdungsmeldung betreffend seine Tochter E.________ ein (VG-act. 9/1.1).
\n Am 15. April 2025 erschien A.________ auf dem Polizeiposten F.________ und wurde von dort an die KESB verwiesen (VG-act. 9/1.4). Am selben Tag erschien sie am Schalter der KESB, wobei sie auf den 17. April 2025 zu einer Besprechung eingeladen wurde (VG-act. 9/1.2; 9/1.5).
\n Die KESB hörte die Parteien und E.________ bei verschiedenen Gelegenheiten an. So wurde am 17. April 2025 in den Büroräumlichkeiten der KESB C.________ eine Anhörung mit A.________ durchgeführt, während derer sie ebenfalls eine Gefährdungsmeldung einreichte (VG-act. 9/1.7). Am 28. April 2025 wurden D.________ und E.________ von den Mitarbeitern der KESB gemeinsam und jeweils getrennt angehört (VG-act. 9/1.10). Am 12. Mai 2025 (VG-act. 9/1.22) und am 15. Mai 2025 (VG-act. 9/1.29) wurden zwei weitere Anhörungen von A.________ mit den Zuständigen der KESB durchgeführt. Anlässlich eines angekündigten Hausbesuchs bei D.________ am 19. Mai 2025 hörten die Zuständigen der KESB E.________ und D.________ erneut gemeinsam und jeweils getrennt an (VG-act. 9/1.34).
\n Mit Schreiben vom 2. Juni 2025 gewährte die KESB den Parteien das rechtliche Gehör zum geplanten Vorgehen (VG-act. 9/1.53 - 1.55).
\n Daraufhin gab die frühere Rechtsvertreterin der Mutter am 18. Juni 2025 eine Stellungnahme ab und stellte zwei prozessuale Anträge (VG-act. 9/1.57):
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  1. Die Kindeseltern seien mit Blick auf eine einvernehmliche Lösung zu Gunsten von E.________ gemeinsam vom entscheidenden 3er Gremium der KESB anzuhören.
  2. \n
  3. Eventualiter sei die heute auslaufende Frist für das schriftliche rechtliche Gehör bis am 10. Juli 2025 zu erstrecken.
  4. \n
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  1.          Mit Beschluss Nr. IIA/003/25/2025 vom 25. Juni 2025 (VG-act. 4) traf die KESB (nachfolgend: Vorinstanz) folgenden Entscheid:
  2. \n
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  1. Die beiden Anträge der Mutter werden abgewiesen.
  2. \n
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  1. Den Eltern, A.________ und D.________, wird gestützt auf