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III 2026 2
 
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Entscheid vom 28. August 2026
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
 
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
 
gegen
 
1. Amt für Migration, Steistegstrasse 13, Postfach 1188, 6431 Schwyz,
2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanzen,
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Gegenstand
Ausländerrecht (Familiennachzug)
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Sachverhalt:
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  1.          A.________ (geb. 1994; eritreischer Staatsangehöriger) ist am 20. Juni 2014 in die Schweiz eingereist und hat um Asyl ersucht. Mit positivem Asylentscheid vom 20. November 2015 anerkannte das Staatssekretariat für Migration SEM A.________ als Flüchtling (AFM-act. S. 153). In der Folge wurde ihm im Kanton Zürich eine Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B) ausgestellt (AFM-act. S. 140, 138). Nach entsprechendem Gesuch vom 16. Juli 2018 erteilte der Kanton Schwyz das Einverständnis zum Kantonswechsel in den Kanton Schwyz (AFM-act. S. 29, 19). Zuletzt wurde die Aufenthaltsbewilligung am 10. Mai 2023 ausgestellt bzw. verlängert mit Gültigkeit bis 10. August 2027 (AFM-act. 253). Nachdem A.________ und C.________ (Jg. 1996: eritreische Staatsangehörige) am 9. Oktober 2022 in D.________, geheiratet hatten (vgl. AFM-act. betreffend die Ehefrau des Beschwerdeführers [nachfolgend kurz: AFM-act. EF S. 4 u. 5), stellte A.________ am 28. März 2024 beim Amt für Migration (Eingang 2.4.2024, AFM-act. EF S. 29) ein Gesuch um Familiennachzug (AFM-act. EF S. 23).
  2. \n
  3.          Mit Schreiben vom 10. Oktober 2024 stellte das Amt für Migration unter Gewährung des rechtlichen Gehörs die Ablehnung des Gesuches um Familiennachzug für C.________ in Aussicht (vgl. AFM-act. EF S. 193). A.________ liess daraufhin am 24. Oktober 2024 weitere Unterlagen einreichen und sich in der Angelegenheit vernehmen (AFM-act. EF S. 83). Am 4. März 2025 teilte er nach vorgängigem Schreiben des Amtes für Migration vom 10. Februar 2025 mit, dass aktuell kein Arbeitsvertrag für seine Ehefrau eingereicht werden könne (AFM-act. EF S. 92 und 122).
  4. \n
  5.          Mit Verfügung vom 23. Juli 2025 lehnte das Amt für Migration das Gesuch um Familiennachzug von C.________ ab (AFM-act. EF S. 127).
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  7.          Die hiergegen am 13. August 2025 erhobene Verwaltungsbeschwerde (RR-act. I-01) wies der Regierungsrat mit RRB Nr. 978/2025 vom 10. Dezember 2025 ab und auferlegte die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- dem Beschwerdeführer (Bf-act. 1).
  8. \n
  9.          Gegen diesen RRB Nr. 978/2025 vom 10.Dezember 2025 (Versand: 16.12.2025) lässt A.________ am 7. Januar 2026 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
  10. \n
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  1. Es sei der Beschluss Nr. 97812025 des Regierungsrates des Kantons Schwyz vom 10.12.2025 vollumfänglich aufzuheben und das Gesuch um Familien­nachzug vom 02.04.2024 für C.________, geb. 1996, eritreische Staatsangehörige, gutzuheissen.
  2. \n
  3. Eventualiter sei der Beschluss aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
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  5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen inkl. MWST zu Lasten des Staates.
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  1.          Mit Vernehmlassung vom 16. Januar 2026 beantragt das den Regierungsrat instruierende Sicherheitsdepartement die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. Das Amt für Migration teilt am 23. Januar 2026 seinen Verzicht auf eine Vernehmlassung mit. Am 20. Februar 2026 repliziert der Beschwerdeführer.
  2. \n
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
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  1.              Mit Verfügung vom 23. Juli 2025 verweigerte das Amt für Migration den Familien- bzw. Ehegattennachzug für C.________. Zu prüfen ist, ob der Regierungsrat die dagegen erhobene Beschwerde zu Recht abgewiesen bzw. diese erstinstanzliche Verfügung zu Recht gestützt hat. \n
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    1.          Das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20) vom 16. Dezember 2005 regelt u.a. die Ein- und Ausreise, den Aufenthalt sowie den Familiennachzug von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz (vgl. Art. 1 AIG). Es gilt für Ausländerinnen und Ausländer, soweit keine anderen Bestimmungen des Bundesrechts oder von der Schweiz abgeschlossene völkerrechtliche Verträge zur Anwendung kommen. Namentlich haben die Ausländerbehörden die Familienvereinigung und allfällige diesbezüglich bestehende Rechtsansprüche ausländerrechtlicher Natur in Anwendung von Art. 43 f. AIG bzw. Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) vom 4. November 1950 oder Art. 13 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 zu prüfen, wenn die Familie des asylberechtigten Flüchtlings - wie hier - nicht durch die Flucht getrennt, sondern die Ehe erst danach eingegangen worden ist (vgl. BGE 139 I 330 E. 1.4.1).
    2. \n
    3.          Nach