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\n \n \n II 2015 53
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| \n Urteil vom 17. Dezember 2015
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Vizepräsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi und Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________,
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| \n B.________, \n Beklagte, \n vertreten durch Rechtsanwalt E.________,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Versicherungsvertrag (Rückforderung von Versicherungsleistungen aus Taggeld nach VVG; 2. Rechtsgang aus Verfahren II 2013 150)
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Sachverhalt:\n
A. B.________, geboren ____ 1976, ledig, Mutter einer am _____ 2010 geborenen Tochter, arbeitete seit Dezember 2003 − unterbrochen vom Schwangerschaftsurlaub − im Vollzeitpensum bei der C.________ AG (____) als Geschäftsleiterin des Gesundheits- und Wellnessbereichs im Einkaufszentrum C.________ in D.________. Sie war durch ihre Arbeitgeberin bei der A.________ AG (nachstehend: A.________) für ein Taggeld von Fr. 7'000.-- kollektiv krankentaggeldversichert nach VVG. Mit Schreiben vom 25. Januar 2010 (recte: 2011; überreicht am 26.1.2011) kündigte die C.________ AG den Arbeitsvertrag mit B.________ per 31. März 2011 (vgl. Kläg-act. 12; 5/12).
\n Am 1. April 2011 meldete die Arbeitgeberin der A.________ gestützt auf ein ärztliches Zeugnis von Dr.med. F.________, vom 25. Februar 2011 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit von B.________ ab dem 7. Februar 2011 (letzter Arbeitstag: 26.1.2011). Mit Arztzeugnis vom 26. April 2011 stellte Dr.med. G.________die Diagnosen eines akuten spondylogenen bis spondyloischialgischen Syndroms rechts sowie einer depressiven Episode leichten bis mittelschweren Grades
\n mit somatoformen Schmerzstörungen. Die volle Arbeitsunfähigkeit wurde von Dr.med. G.________in der Folge bis in den Dezember 2012 wiederholt bestätigt (vgl. Kläg-act. 1/1 - 1/9). Eine volle Arbeitsunfähigkeit wurde auch von anderer medizinischer Seite bestätigt (Dr.med. H.________Chefarzt, Dr.med. I.________leitende Ärztin und Dr.med. J.________Assistenzarzt, Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie des Kantons Schwyz, ______; Dr.med. K.________FMH Psychiatrie, Vertrauensarzt der A.________; vgl. Kläg-act. 2/1, 2/3, 2/4, 2/10, 2/11).
\n Die A.________ erbrachte vom 7. Februar 2011 bis 30. September 2012 Krankentaggeldzahlungen von insgesamt Fr. 124'668.-- (Kläg-act. 1/10 und 14). Am 23. Au-gust 2011 meldete die A.________ B.________ bei der IV-Stelle Schwyz zum Bezug von IV-Leistungen für Erwachsene an (Kläg-act. 10/14 f.). Mit Vorbescheid vom 12. März 2012 verneinte die IV-Stelle Schwyz einen Leistungsanspruch, weil keine Invalidität im Sinne von