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II 2015 91
 
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Entscheid vom 15. Dezember 2016
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
 
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber
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Parteien
Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
\n Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer,
\n Stempelabgaben, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
\n Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
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  1. Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer,
    \n Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 6431 Schwyz,
    \n Vorinstanz,
  2. \n
  3. A.D.________ und B.D.________,
    \n Beschwerdegegner,
    \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Otmar Sieber,
    \n dipl. Steuerexperte, c/o OBT AG,
    \n Rorschacher Strasse 63, 9004 St. Gallen,
  4. \n
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Gegenstand
Einkommens- und Vermögenssteuer
(Veranlagungsverfügung 2011; Transponierung)
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Sachverhalt:
\n A.a Die Eheleute, A.D.________ und B.D.________, sind in U.________/SZ, wohnhaft und steuerpflichtig. A.D.________ ist Alleinaktionär der seit dem 24. Dezember 2008 im Handelsregister eingetragenen E.________ AG mit Sitz in U.________/SZ, mit einem (zur Hälfte einbezahlten) nominellen Aktienkapital in der Höhe von Fr. 100‘000.-- (100 Namenaktien zu Fr. 1‘000.--). Die E.________ AG bezweckt die Beteiligung an
\n Unternehmen der A.D.________-Gruppe, kann selber Unternehmen gründen oder sich an schon bestehenden beteiligen, sie finanzieren und fördern.
\n A.b Der Vater von A.D.________, C.D.________, war Inhaber von 100 Prozent der (vollständig liberierten) Aktien (5‘000 Namenaktien zu Fr. 500.--) der F.________ AG mit Sitz in U.________/SZ. Die
\n Gesellschaft bezweckt die Führung des Hotels Z.________ in U.________/SZ. Dem Verwaltungsrat der F.________ AG gehören C.D.________ als
\n Präsident und A.D.________ als Mitglied und Delegierter an.
\n A.c Mit Rulinganfrage (inklusive Beilage von Planbilanzen und Planerfolgsrechnungen der E.________ AG 2011-2016) vom 3. Mai 2010 (Steuerakten 2011 act. 11-16) wurde die Kantonale Steuerverwaltung Schwyz um Prüfung der steuerlichen Konsequenzen folgender geplanter Transaktionen ersucht:
\n Zur Regelung der anstehenden Unternehmensnachfolge wollte C.D.________ einen ersten Teil von 1‘250 Aktien (25 Prozent) der F.________ AG
\n zu einem ermittelten Marktwert von Fr. 1‘550‘000.-- an die sich im 100%-igen
\n Eigentum von A.D.________ befindende E.________ AG verkaufen. Zusätzlich sollten weitere 1‘250 Aktien (25 Prozent) von C.D.________ zunächst
\n unentgeltlich als Erbvorbezug an A.D.________ abgetreten werden, welcher anschliessend die Aktien zum Nennwert von Fr. 625‘000.-- (1‘250 Aktien zu Fr. 500.--) an die sich in seinem Eigentum befindende E.________ AG ver­kaufen sollte. Finanziert werden sollten beide Verkäufe mittels unverzinslichen Darlehen von C.D.________ (Fr. 1‘550‘000.--), bzw. von A.D.________ (Fr. 625‘000.--). Nach den erfolgten Verkäufen sollten C.D.________ sowie die (von A.D.________ gehaltene) E.________ AG je 50 Prozent der Aktien der F.________ AG besitzen.
\n In Bezug auf die steuerliche Qualifizierung des Sachverhalts wurde in der
\n Rulinganfrage insbesondere festgehalten, dass beim Verkauf des ersten Aktienpakets durch C.D.________ an die E.________ AG die Besteuerung gemäss