\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
II 2018 105
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 17. Juni 2019
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch ________,
 
gegen
 
Kantonale Steuerkommission, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Grundstückgewinnsteuer (Anlagekosten)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. Mit Schenkung erwarb A.________ von ihrem Vater Ende 2003 (Grundbucheintrag vom 19.12.2003) eine Parzelle Land (GB 01) einschliesslich darauf im Jahre 1983 erstelltem 3-Familienhaus, Einstellhalle, Kleingebäude, übriger befestigter Fläche und Gartenanlage in B.________, an der C.________strasse xxx in U.________/SZ. Nach erteilter Baubewilligung liess A.________ das bestehende Gebäude abreissen und auf dem Grundstück ein Mehrfamilienhaus (inkl. fünf Garagen im Erdgeschoss) errichten und dieses in fünf Stockwerkeigentumseinheiten GB-Nrn. S001, S002, S003, S004 und S005 aufteilen.
\n B. In der Folge veräusserte A.________ am 19. und 22. Mai 2017 die Grundstücke GB S001 (StWE: 178/1000 ME an GB 01), GB S004 (StWE: 155/1000 ME an GB 01) und GB S005 (StWE: 339/1000 ME an GB 01) an verschiedene Erwerber zum Preis von Fr. 780'000.--, Fr. 650'000.-- und Fr. 1'360'000.-- (total Fr. 2'790'000.--).
\n Mit Grundstückgewinnsteuerveranlagungen vom 3. und 7. November 2017    (VO-2017-0720, VO-2017-0721 und VO-2017-0722, alle mit Versanddatum am 7.11.2017) veranlagte die Steuerverwaltung die Steuerpflichtige für die Veräusserungen der Stockwerkeigentumseinheiten mit einem Grundstückgewinn von total Fr. 598'074.-- und mit einer Steuer von total Fr. 52'540.--. In der Begründung wies die Steuerverwaltung darauf hin, dass in Abweichung zur Selbstdeklaration die Anlagekosten des abgebrochenen Gebäudes in Anwendung des Kongruenzprinzips (Grundsatz der vergleichbaren Verhältnisse) bei der Ermittlung des Grundstückgewinns nicht angerechnet würden.
\n C. Gegen die Veranlagungsverfügungen liess die Steuerpflichtige mit Eingabe vom 6. Dezember 2017 Einsprache bei der kantonalen Steuerkommission erheben und geltend machen, dass die früheren Anlagekosten des abgebrochenen Gebäudes in der Höhe von Fr. 531'991.-- bei der Bemessung des Grundstückgewinns gewinnmindernd zu berücksichtigen seien. Mit Einspracheentscheid vom 5. November 2018 bestätigte die kantonale Steuerkommission die Nichtberücksichtigung der früheren Anlagekosten des abgebrochenen Gebäudes und wies die dagegen erhobene Einsprache ab.
\n D. Gegen den Einspracheentscheid der kantonalen Steuerkommission vom 5. November 2018 (Versand: 7.11.2018) lässt die Steuerpflichtige mit Schreiben vom 7. Dezember 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht einreichen und folgende Rechtsbegehren stellen:
\n 1. Der Entscheid sei zu korrigieren und die steuerbaren Grundstückgewinne seien mit CHF 105'141 (VO-2017-0720), CHF 62'308 (VO-2017-0721) und CHF 73'128 (VO-2017-0722) festzusetzen.
\n 2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates.
\n E. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 25. Januar 2019 Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.  Die Beschwerdeführerin lässt mit Schreiben vom 7. Februar 2019 abschliessend Stellung nehmen.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Gemäss § 104 Abs. 1 des Schwyzer Steuergesetzes (StG/SZ; SRSZ 172.200) vom 9. Februar 2000 unterstehen Gewinne aus der Veräusserung von im Kanton gelegenen Grundstücken des Privat- und Geschäftsvermögens oder von Anteilen an solchen der Grundstückgewinnsteuer. Gemäss