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\n \n \n II 2018 107
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| \n Urteil vom 17. April 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, c/o B.________ AG, \n Klägerin,
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| \n gegen
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| \n C.________ AG, \n Beklagte,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Berufliche Vorsorge (Beitragsforderung / Beseitigung \n Rechtsvorschlag)
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Sachverhalt:\n
A. Die C.________ AG (nachfolgend: C.________) schloss sich mit Anschlussvertrag per 1. Juli 2009 der A.________ (nachfolgend: A.________), zwecks Durchführung der beruflichen Vorsorge an. Mit Unterzeichnung am 7. November 2011 verlängerten die Parteien diesen Anschlussvertrag (Vertrag Nr. 2/5429) per 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2016. In der Folge verlängerte sich der Anschlussvertrag mangels Kündigung stillschweigend um ein weiteres Jahr (vgl. Kläg-act. 2 Ziff. 6.1 insbesondere).
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B. Am 11. Mai 2016 hat der C.________ den Eintritt von D.________ mit Versicherungsbeginn per 1. März 2015 angemeldet (Kläg-act. 6), worauf die A.________ am 4. Juli 2016 die Beiträge der beruflichen Vorsorge für die Jahre 2015 und 2016 (Fr. 26'767.15 bzw. Fr. 31'813.20, total Fr. 58'580.35) dem C.________ in Rechnung stellte (Kläg-act. 7.1 und 7.2). Da der C.________ für das Jahr 2017 keine Lohnmutationen gemeldet hatte, stellte die A.________ am 25. November 2016 die Prämien für das Jahr 2017 (Fr. 36'919.--) auf der Basis der Vorjahreszahlen in Rechnung (inkl. Beitrag Sicherheitsfonds von Fr. 91.45 für das Jahr 2016; Kläg-act. 8.1 und 8.2).
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C. Mit Schreiben vom 16. Februar 2017 mahnte die A.________ den C.________ wegen Beitragsausständen per 31. Dezember 2016 von Fr. 62'136.55 (inkl. Mahnspesen von Fr. 100.--), unter Ansetzung einer Zahlungsfrist bis spätestens 8. März 2017 (Kläg-act. 9). Mit Zahlungsbefehl vom 5. April 2017 (Betreibung Nr. _____, Betreibungsamt E.________) forderte die A.________ (als Gläubigerin) vom C.________ (als Schuldnerin) die ausstehenden BVG-Beiträge gemäss Mahnung vom 16. Februar 2017 (nebst Zins zu 5% seit dem 1.1.2017, Betreibungsgebühren sowie Mahnspesen (Kläg-act. 10). Dagegen erhob die Schuldnerin am 7. April 2017 Rechtsvorschlag (Kläg-act. 10). In der Folge leistete die Schuldnerin vier Teilzahlungen von je Fr. 6'000.-- (Klageschrift Ziff. 7 in fine).
\n Mit weiterer Mahnung vom 15. September 2017 wies die A.________ den C.________ darauf hin, dass der am 16. Februar 2017 in Mahnung gesetzte Beitragsausstand von Fr. 51'039.85 (recte: wohl Fr. 62'136.55) bis dato nicht oder nur teilweise beglichen worden sei und setzte Frist bis 30. September 2017, um den Saldo auszugleichen. Im Falle eines Ausbleibens der Bezahlung innert Frist gelte der Vertrag per 30. September 2017 als gekündigt, und würden die entstehenden Kosten dem Vertragskonto belastet (Kläg-act. 11).
\n Mit Schreiben vom 13. November 2017 (Kläg-act. 13) löste die A.________ den Stiftungsanschluss des C.________ per 30. September 2017 auf. Gleichzeitig forderte sie den C.________ auf, bis 13. Dezember 2017 den Saldo auf dem Vertragskonto zu ihren Gunsten von Fr. 70'835.30 (gemäss Schlussrechnung; Kläg-act. 13) auszugleichen bzw. diesen Betrag zu bezahlen.
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D. Mit Schreiben vom 27. März 2018 mahnte die A.________ den C.________ erneut wegen nicht vollständig einbezahlter Beiträge (Fr. 70'935.30) für die Versicherungsjahre 2016/2017 und drohte für den Fall der nicht fristgerechten Bezahlung mit der Durchsetzung auf dem Rechtsweg (Kläg-act. 14). Mit Zahlungsbefehl vom 17. Mai 2018 (Betreibung Nr. _____) forderte die A.________ (als Gläubigerin) vom C.________ (als Schuldnerin) Fr. 70'935.30 nebst Zins zu 5% seit dem 14. Dezember 2017, zuzüglich Fr. 800.-- Betreibungsgebühren (Kläg-act. 15). Dagegen erhob die Schuldnerin am 4. Juni 2018 Rechtsvorschlag (Kläg-act. 15).
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E. Mit Eingabe vom 13. Dezember 2018 erhebt die Klägerin beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz gegen die Beklagte Klage betreffend Beiträge an die berufliche Vorsorge mit den folgenden Rechtsbegehren:
\n 1.
Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 70‘935.30 nebst Zins zu 5% seit 14. Dezember 2017, CHF 800.00 Bearbeitungsgebühren und Zahlungsbefehlskosten von CHF 118.30 zu bezahlen;
\n 2.
Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. _____ des Betreibungsamtes E.________, vom 15. Mai 2018 sei in diesem Umfange aufzuheben und der Klägerin die definitive Rechtsöffnung zu erteilen;
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unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.
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F. Mit Verfügungen vom 17. Dezember 2018 setzt das Verwaltungsgericht der Beklagten Frist zur Einreichung der Klageantwort bis 8. Januar 2019 an. Aufgrund dessen, dass die Beklagte diese Frist ungenutzt verstreichen lässt, setzt das Verwaltungsgericht mit Verfügung vom 10. Januar 2019 unter Androhung der Säumnisfolgen eine nicht erstreckbare Nachfrist bis 31. Januar 2019 zur Einreichung der Klageantwort an. Trotz Zustellung der Verfügung vom 10. Januar 2019 am Postschalter am 15. Januar 2019 (vgl. VG-act. 5) reicht die Beklagte auch innert Nachfrist keine Klageantwort ein. Sie ist daher androhungsgemäss mit ihrer Klageantwort ausgeschlossen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1.1 Auseinandersetzungen zwischen Vorsorgeeinrichtungen und Arbeitgebern über Beitragsforderungen im Sinne von