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II 2018 108
 
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Entscheid vom 21. März 2019
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchsberechtigung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jahrgang 1969, deutscher Staatsangehöriger, Aufenthaltsbewilligung Ausweis B) arbeitete seit Anfang 2017 über die Personalverleiherin B.________ AG mit Sitz in C.________ als Sanitärmonteur mit temporären Einsatzverträgen. Ab 15. Januar 2018 war er an die D.________ AG mit Sitz in E.________ ausgeliehen, wofür am 15. Januar 2018 ein Einsatzvertrag abgeschlossen wurde. Bereits am 17. Januar 2018 kündigte die D.________ AG das Einsatzverhältnis und damit die B.________ AG das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der zweitägigen Kündigungsfrist auf den 19. Januar 2018. Am 5. Februar 2018 (= Eingangsdatum beim Amt für Arbeit des Kantons Schwyz) stellte A.________ den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 22. Januar 2018 (Vi-act. 2). Per 22. Januar 2018 meldete ihn das RAV Goldau für ein Vollzeitpensum zur Arbeitsvermittlung an (Vi-act. 1). Am 12. Februar 2018 endete die Arbeitslosigkeit, nachdem A.________ bei der Temporärfirma B.________ AG eine neue Anstellung fand (Vi-act. 7 S. 2).
\n B. Mit Verfügung vom 23. Februar 2018 stellte das Amt für Arbeit A.________ wegen ungenügenden Arbeitsbemühungen in den letzten drei Monaten vor Eintritt der Arbeitslosigkeit für die Dauer von 11 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein (Vi-act. 8). Die dagegen erhobene Einsprache wies das Amt für Arbeit am 16. April 2018 ab (Vi-act. 11). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid II 2018 52 vom 26. Juni 2018 insoweit gut, als es die Streitfrage für weitere Sachverhaltsabklärungen an die Vorinstanz zurückwies.
\n C. Nach Erkundigungen bei der D.________ AG verfügte das Amt für Arbeit am 30. Juli 2018, dass A.________ in der Anspruchsberechtigung wegen ungenügenden Arbeitsbemühungen in den letzten Monaten bis zum Eintritt in die Arbeitslosigkeit bzw. bis zum Stempelbeginn 11 Tage eingestellt wird (Vi-act. 15).
\n D. Gegen die Verfügung vom 30. Juli 2018 erhob A.________ am 10. September 2018 Einsprache, die nach Einholung weiterer Erkundigungen bei der D.________ AG mit Einspracheentscheid Nr. 221/18 vom 21. November 2018 abgewiesen wurde.
\n E. Gegen den Einspracheentscheid Nr. 221/18 vom 21. November 2018 erhebt A.________ fristgerecht am 15. Dezember 2018 (Postaufgabe) Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag, die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung sei aufzuheben.
\n F. Mit Vernehmlassung vom 9. Januar 2019 beantragt die Vorinstanz die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.
\n G. Mit Schreiben vom 17. Januar 2018 holte der verfahrensleitende Richter bei der D.________ AG sowie der B.________ AG weitere Abklärungen zu den Umständen des Arbeitseinsatzes des Beschwerdeführers zwischen dem
\n 15. und 19. Januar 2018 ein. Am 20. Januar 2019 reichte der Beschwerdeführer einen Mailverkehr mit der B.________ AG vom Januar 2018 ein und am
\n 16. Februar 2019 nahm er Stellung zu den Rückmeldungen der D.________ AG vom 4. Februar 2019 bzw. der B.________ AG vom 28. Januar 2019. Die Vorinstanz liess sich hierzu nicht vernehmen.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1