\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
II 2018 110
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 17. Juni 2019
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
B.________ AG,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Krankenversicherung (Prämienausstände; Rechtsöffnung)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. C.________, Sohn von A.________, war seit Geburt (________2014) bei der B.________ AG (Nachfolgend B.________) obligatorisch krankenpflegeversichert (Vi-act. 1 und 2).
\n B. Am 2. Dezember 2017 resp. 23. Dezember 2017 mahnte die B.________ A.________ für Prämienausstände der Monate September bzw. November 2017 (Vi-act. 7 und 8). Da keine Zahlung erfolgte, leitete B.________ gegen A.________ die Betreibung ein. Am 22. März 2018 wurde der Zahlungsbefehl zugestellt, wonach sich die Forderung auf Fr. 140.70 zzgl. 5% Zins seit 2. Oktober 2017 für die Prämien September und November 2017, Fr. 140.-- für Umtriebs- und Mahnspesen sowie Fr. 25.30 Betreibungskosten belief (Vi-act. 10). Da A.________ am 7. April 2018 Rechtsvorschlag erhob (Vi-act. 10), hob die B.________ diesen mit Verfügung vom 13. April 2018 auf und verpflichtete A.________ zu einer Zahlung von Fr. 309.80 (Vi-act. 11). Hiergegen erhob A.________ am 26. April 2018 (verbessert mit Eingabe vom 13.7.2018) Einsprache (Vi-act. 12).
\n C. Mit Einsprache-Entscheid vom 28. November 2018 wies B.________ die Einsprache ab und bestätigte die Verfügung vom 13. April 2018 (Vi-act. 13).
\n D. Am 21. Dezember 2018 erhebt A.________ gegen den Einsprache-Entscheid vom 28. November 2018 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag, den Einsprache-Entscheid ersatzlos aufzuheben.
\n Mit Vernehmlassung vom 22. Januar 2019 beantragt die B.________:
\n 1. Die Beschwerde vom 21. Dezember 2018 sei abzuweisen.
\n 2. Der Einspracheentscheid vom 28. November 2018 (Referenz-Nr. 885'725) sei vollumfänglich zu bestätigen.
\n 3. Es sei die Rechtsöffnung im Umfang von CHF 284.50 (Grundforderung inkl. Mahn- und Umtriebsspesen, zzgl. 5% ab dem 2. Oktober 2017 auf der Grundforderung von CHF 140.70) zu erteilen.
\n 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
\n E. Am 25. Januar 2019 gehen beim Gericht zwei weitere Eingaben des Beschwerdeführers ein. Zudem nimmt er am 13. Februar 2019 Stellung zur Vernehmlassung der Vorinstanz.
\n F. Am 13. März 2019 ersucht das Gericht die Parteien um schriftliche Beantwortung verschiedener Fragen. Der Beschwerdeführer beantwortet diese am 28. März 2019 und er teilt mit, dass er selber die Schweiz per 25. März 2019 verlassen habe. Die Vorinstanz antwortet am 29. April 2019. Weitere Stellungnahmen hierauf gehen keine ein.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer infolge von Prämienausständen der Versicherung des Sohnes für die Monate September und November 2017 gemahnt und die Forderung, nachdem diese nicht beglichen wurde, in Betreibung gesetzt. Der Beschwerdeführer bestreitet die Zahlungspflicht mit der Begründung, der Sohn habe die Schweiz bereits zuvor verlassen, weshalb er gar nicht mehr versichert gewesen sei; es seien damit auch keine Prämien geschuldet gewesen. Mithin ist vorliegend strittig und zu prüfen, ob der Sohn des Beschwerdeführers in den Monaten September und November 2017 versichert und der Beschwerdeführer zur Zahlung von Versicherungsprämien verpflichtet war.
\n 2.1 Jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz muss sich innert drei Monaten nach der Wohnsitznahme oder der Geburt in der Schweiz für Krankenpflege versichern oder von ihrem gesetzlichen Vertreter beziehungsweise ihrer gesetzlichen Vertreterin versichern lassen (