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\n \n \n II 2018 28
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| \n Entscheid vom 26. Juni 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwältin B.________,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht)
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Sachverhalt:\n
A. A.________, geboren am ______ 1953, gelernter kaufm. Angestellter, bezieht seit 1. Januar 2017 eine (vorgezogene) AHV-Altersrente (Vi-act. 4-1/2). Am 23. Mai 2017 (Eingangsdatum) meldete er sich bei der Ausgleichskasse des Kantons Schwyz zum Bezug von Ergänzungsleistungen zur AHV-Rente an (Vi-act. 1-1/4).
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B. Mit Verfügung vom 12. Juni 2017 verneinte die Ausgleichskasse Schwyz für A.________ infolge Einnahmenüberschuss einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen für die Zeit ab 1. Mai 2017 (Vi-act. 35-1/2). Im Berechnungsblatt zur EL-Verfügung wurde A.________ auf der Einnahmenseite ein Vermögensverzicht von Fr. 86'000.-- angerechnet (Vi-act. 36-1/2). Mit separatem Schreiben vom 12. Juni 2017 legte die Ausgleichskasse Schwyz A.________ dar, wie sich der Vermögensverzicht von Fr. 86'000.-- zusammensetze (Vi-act. 37-1/2). Am 13. Juni 2017 erhob A.________ Einsprache gegen die Verfügung vom 12. Juni 2017 (Vi-act. 38). Am 10. und am 18. Juli 2017 (Eingangsdatum) reichte A.________ weitere Stellungnahmen ein (Vi-act. 40-1/6; 41-1/10).
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C. Mit Einspracheentscheid (Einsprache-Nr. 1099/17) vom 5. Februar 2018 wies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache von A.________ unter gleichzeitiger Bestätigung der EL-Verfügung vom 12. Juni 2017 ab (Vi-act. 43-1/5; Bf-act. 2).
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D. Mit Eingabe vom 26. Februar 2018 lässt A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 5. Februar 2018 rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
\n 1.
Es sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 12. Juni 2017 aufzuheben.
\n 2.
Es seien dem Beschwerdeführer Ergänzungsleistungen auszurichten.
\n 3.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt.) zulasten der Beschwerdegegnerin.
\n In verfahrensmässiger Hinsicht wird zudem die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels beantragt.
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E. Mit Vernehmlassung vom 8. März 2018 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
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F. In der Replik vom 9. April 2018 lässt der Beschwerdeführer folgende Anträge stellen:
\n 1.
Es sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 12. Juni 2017 aufzuheben.
\n 2.
Es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer ab 1.1.2017 jährliche Ergänzungsleistungen von mindestens Fr. 12'546.00 auszurichten.
\n 3.
Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer ab 1.1.2017 jährliche Ergänzungsleistungen von mindestens Fr. 5'475.00 und ab 1.1.2018 solche von mindestens Fr. 9'276.00 auszurichten.
\n 4.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt.) zulasten der Beschwerdegegnerin.
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G. Mit Duplik vom 26. April 2018 beantragt die Vorinstanz was folgt:
\n 1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, soweit damit die Zusprache von Ergänzungsleistungen beantragt wird.
\n 2.
Eventualiter sei die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids sowie der vorangegangenen Verfügung zur Neubeurteilung und Neuverfügung an die Ausgleichskasse Schwyz zurückzuweisen.
\n 3.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolge gemäss Gesetz.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Soweit in der Beschwerde und der Replik die Aufhebung der EL-Verfügung vom 12. Juni 2017 beantragt wird, ist festzuhalten, dass der Einspracheentscheid an die Stelle der Verfügung tritt. Er ist alleiniger Anfechtungsgegenstand des erstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens. Die Verfügung, soweit angefochten, hat mit Erlass des Einspracheentscheides jede rechtliche Bedeutung verloren (
BGE 131 V 407 Erw. 2.1.2.1 S. 412,
130 V 424 Erw. 1.1 S. 425; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 Erw. 2c; SVR 2005 AHV Nr. 9 S. 30 Erw. 1.1.3; vgl. auch
9C_539/2014 vom 18.12.2014 Erw. 2.1). Es erweist sich deshalb als verfehlt, im vorliegenden Verfahren die Aufhebung der EL-Verfügung vom 12. Juni 2017 zu beantragen. Aus den Ausführungen in der Beschwerde und der Replik ergibt sich indes mit genügender Klarheit der Wille des Beschwerdeführers, dass er seine Vermögenssituation in der vorinstanzlichen EL-Berechnung anders beurteilt haben will. Der Anfechtungswille ist mithin gegen den Einspracheentscheid vom 5. Februar 2018 gerichtet (vgl. hierzu auch U. Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, 2015,