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II 2018 37
 
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Entscheid vom 15. Mai 2018
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Ergänzungsleistungen (Krankheitskosten)
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Sachverhalt:
\n A. A.________, Jahrgang 1950, bezieht Ergänzungsleistungen zur Altersrente. Vom 17. bis 23. Oktober 2017 hielt er sich wegen einer Knieoperation im Spital B.________ auf. Die C.________ Krankenversicherung stellte ihm hierfür infolge Selbstbehalt aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung Fr. 409.55 sowie einen Spitalkostenbeitrag von Fr. 105.-- (7 Tage à Fr. 15.--) in Rechnung (Vi-act. 14-5/7).
\n Am 24. Oktober 2017 beantragte Dr.med. D.________ (Orthopädische Chirurgie FMH) für A.________ bei der Spitex E.________ für drei Monate hauswirtschaftliche Spitex-Leistungen aus der Zusatzversicherung für die Wochenkehr und Wäsche. Am 31. Oktober 2017 stellte die Spitex E.________ A.________ für die im Oktober 2017 erbrachten Leistungen unter dem Betreff \"Nicht-Pflichtleistungen KVG: Hauswirtschaft, Betreuung, Mahlzeitendienst, u.a.\" den Betrag von Fr. 332.-- in Rechnung. Dieser Betrag setzte sich zusammen aus Hauswirtschaftsleistungen (Fr. 112.50 für Bedarfsabklärung und Beratung, Fr. 107.50 für hauswirtschaftliche Leistungen) und nicht kassenpflichtigen Leistungen (Fr. 112.-- für Frischmahl­zeiten; Vi-act. 2-3ff./5).
\n Mit Schreiben vom 20. November 2017 stellte A.________ die Rechnung über Fr. 332.-- der Ausgleichskasse Schwyz zu mit dem Gesuch um Kostenübernahme (Vi-act. 2-1/5).
\n B. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2017 übernahm die Ausgleichskasse Schwyz u.a. die Kosten für hauswirtschaftliche Leistungen der Spitex E.________ im Oktober 2017 in Höhe von Fr. 107.50, sowie den Selbstbehalt von A.________ für den Aufenthalt im Spital B.________ im Umfang von Fr. 409.55. Nicht übernommen wurden der Spitalkostenbeitrag von Fr. 105.-- sowie die Bedarfs­abklärung und Beratung der Spitex im Umfang von Fr. 112.50 und der Betrag von Fr. 112.-- für Frischmahlzeiten. Am 14. Dezember 2017 (Eingangsdatum Ausgleichskasse) erhob A.________ Einsprache gegen die Verfügung vom 5. Dezember 2017. Sinngemäss beantragte er, die Ausgleichskasse Schwyz habe auch die übrigen Kosten (Spitalkostenbeitrag von Fr. 105.--, Bedarfsab­klärung und Beratung Fr. 112.50 sowie Frischmahlzeiten von Fr. 112.--) zu übernehmen (Vi-act. 3).
\n C. Für den Monat November 2017 stellte die Spitex E.________ A.________ Fr. 540.-- (Fr. 120.-- für hauswirtschaftliche Leistungen; Fr. 420.-- für Frischmahlzeiten) in Rechnung (Vi-act. 7; Rechnung vom 30.11.2017); diese Rechnung stellte A.________ der Ausgleichskasse zu mit dem Gesuch um Kostenübernahme (Vi-act. 7-2/2).
\n D. Mit Verfügung vom 8. Januar 2018 übernahm die Ausgleichskasse Schwyz die Kosten für hauswirtschaftliche Leistungen von Fr. 120.--, nicht jedoch für die Frischmahlzeiten von Fr. 420.-- (Vi-act. 6). Auch gegen diese Verfügung erhob A.________ Einsprache (Eingang bei der Ausgleichskasse am 16.1.2018, Vi-act. 9-1/7). Mit Schreiben vom 14. Februar 2018 ersuchte die Ausgleichskasse Schwyz A.________ um Zustellung der Spitalrechnung der C.________ vom 11. November 2017 betreffend Aufenthalt im Spital B.________ vom 17. bis 23. Oktober 2017, welche A.________ am 20. Februar 2018 einsendete.
\n E. Mit Einspracheentscheid vom 5. März 2018 vereinigte die Ausgleichskasse Schwyz die beiden Einspracheverfahren und entschied was folgt (Vi-act. 16-5/5):
\n 1. Die Einsprachen vom 12. Dezember 2017 und vom 15. Januar 2018 werden im Sinne der Erwägungen abgewiesen.
\n 2. Das Verfahren ist kostenlos.
\n  (3.-4. Rechtsmittelbelehrung, Zustellung).
\n F. Mit Eingabe vom 15. März 2018 erhebt A.________ beim Verwaltungs­gericht des Kantons Schwyz rechtzeitig Beschwerde gegen den Einsprache­entscheid vom 5. März 2018. Die Beschwerde enthält keinen konkreten Antrag. Aus den Ausführungen ergibt sich allerdings (zumindest sinngemäss), dass die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides sowie die Übernahme der noch offenen Rechnungen durch die Ausgleichskasse Schwyz beantragt werden.
\n G. Mit Vernehmlassung vom 26. März 2018 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
\n H. Mit Stellungnahme vom 9. April 2018 beantragt der Beschwerdeführer, dass auf die Beschwerde einzutreten und diese gutzuheissen sei.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Nebst der jährlichen Ergänzungsleistung kennt das Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) vom 6. Oktober 2006 als weitere Leistungsart die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (