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II 2018 73
 
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Entscheid vom 19. September 2018
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. B.________,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8,
\n Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Anspruchsberechtigung; Unvoll-ständigkeit der Unterlagen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1987) wurde durch das RAV Goldau am 3. Oktober 2017 zur Arbeitsvermittlung angemeldet (Vi-act. 44). Am 27. November 2017 forderte das Amt für Arbeit von A.________ fehlende Unterlagen zur Prüfung der Anspruchsberechtigung ein. Daraufhin reichte sie (Eingang beim Amt für Arbeit am 28.12.2017) einen Antrag auf Arbeitslosenentschädigung (unterschrieben am 27.11.2017) im Umfang einer Vollzeitstelle (Vi-act. 25) sowie weitere Unterlagen ein. Per 8. Januar 2018 wurden zusätzliche Unterlagen nachgereicht (Vi-act. 26; 28; 29; 30; 31; 32; 34; 36).
\n B. Ab 1. Februar 2018 arbeitete A.________ als Zwischenverdienst für C.________ im Rahmen der D.________ in E.________ (Vi-act. 19), worüber sie das Amt für Arbeit am 2. Februar 2018 informierte. Am 7. Februar 2018 sandte ihr das Amt für Arbeit ein Schreiben mit dem Titel: 'Mahnung: Fehlende Unterlagen und Aktenergänzung'; die Zustellung erfolgte postalisch sowie − aufgrund ihrer Information über das Engagement in E.________ − elektronisch.
\n C. Mit Verfügung Nr. 150 vom 26. März 2018 lehnte das Amt für Arbeit die Anspruchsberechtigung von A.________ vom 3. Oktober 2017 bis auf weiteres infolge Aktenunvollständigkeit ab (Vi-act. 14). Mit Einspracheentscheid Nr. 23/2018 vom 11. Juni 2018, wurde die am 24. April 2018 verfasste Einsprache von A.________ (Vi-act. 9+12), abgewiesen (Vi-act. 7).
\n D. Am 12. Juni 2018 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz gegen den Einspracheentscheid Nr. 23/2018 vom 11. Juni 2018 Beschwerde erheben mit den Anträgen:
\n 1.  Der Einspracheentscheid des Amtes für Arbeit Nr. 23/2018 vom 11.6.2018 sei aufzuheben und es sei der Beschwerdeführerin ab 3.10.2017 ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung zuzuerkennen.
\n 2.  Es sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung der unterzeichnenden Rechtsvertreterin zu gewähren.
\n 3.  Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.
\n Mit Vernehmlassung vom 13. August 2018 beantragt die Vorinstanz unter Verweis auf den Einspracheentscheid die Abweisung der Beschwerde.
\n E. Am 20. August 2018 reicht die Beschwerdeführerin dem Gericht die Unterlagen betreffend unentgeltliche Rechtspflege ein; am 22. August 2018 zieht sie das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zurück.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Die Vorinstanz lehnte die Anspruchsberechtigung der Beschwerdeführerin ab dem 3. Oktober 2017 bis auf weiteres infolge Aktenunvollständigkeit ab, was durch die Beschwerdeführerin bestritten wird. Mithin gilt es vorliegend, die Recht-mässigkeit der Anspruchsablehnung infolge Aktenunvollständigkeit zu überprüfen.
\n 1.2 Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung erlischt, wenn er nicht innert dreier Monate nach dem Ende der Kontrollperiode, auf die er sich bezieht, geltend gemacht wird (