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II 2019 11
 
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Entscheid vom 17. April 2019
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Ergänzungsleistungen (Zahnarztkosten)
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Sachverhalt:
\n A. A.________, geboren am 24. März 1998, bezieht infolge eines Geburtsgebrechens eine IV-Rente sowie (damit verbundene) Ergänzungsleistungen.
\n B. Am 23. Mai 2017 ging bei der Ausgleichskasse Schwyz ein Gesuch um Kostenübernahme für Zahnbehandlungen von Dr. med. dent. C.________ (zwei Rechnungen von zusammen Fr. 1'610.40) und Dr. med. dent. D.________ (eine Rechnung von Fr. 122.40) in der Höhe von insgesamt Fr. 1'732.80 ein (Vi-act. 7). Daraufhin forderte die Ausgleichskasse Schwyz A.________ unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht mit Schreiben vom 21. Juni 2017 (Vi-act. 6) auf, ihr weitere, für die Beurteilung des Gesuchs nötige Unterlagen einzureichen. Der Einsprecher, bzw. sein behandelnder Zahnarzt Prof. Dr. H.________ kam dieser Aufforderung nicht nach, weshalb ihn die Ausgleichskasse Schwyz am 21. Februar 2018 erneut zur Einreichung aufforderte (Vi-act. 8).
\n C. Am 21. Februar 2018 forderte die Treuhänderin der Familie A.________ Prof. Dr. H.________ erneut zur Herausgabe der benötigten Unterlagen auf (Vi-act. 10). Dieser stellte A.________ daraufhin eine auf den 22. Februar 2018 datierte Kostenschätzung in der Höhe von Fr. 4'120.65 zu (Vi-act. 14). Hierzu machte Prof. Dr. H.________ folgende Erläuterung (Vi-act. 14-3/3):
\n Bei dem Patienten liegt eine Nichtanlage der Zähne 35 und 45 vor. Eine festsitzende kieferorthopädische Apparatur ist in situ. Zum jetzigen Zeitpunkt und auf Grund der reduzierten Mundhygiene ist eine Entfernung der festen Zahnspange und das Einbringen von Retentionsplatten angezeigt. Da die Zähne 75 und 85 noch in situ sind, kann die Versorgung dort zu einem späteren Zeitpunkt durch den Hauszahnarzt Dr. D.________ erfolgen.
\n Mit Schreiben vom 28. Februar 2018 ersuchte die Ausgleichskasse Schwyz Dr. med. dent. E.________ um Beurteilung der eingereichten Rechnungen und der Kostenschätzung (Vi-act. 12). Dieser fragte bei der Ausgleichskasse Schwyz am 24. April 2018 nach weiteren Unterlagen, damit er den Fall beurteilen könne (Vi-act. 16). Mit Schreiben vom 24. April 2018 (Vi-act. 15) und vom 17. Mai 2018 (Vi-act. 17) ersuchte die Ausgleichskasse Schwyz A.________ um Zustellung der weiteren Unterlagen bis spätestens 6. Juni 2018.
\n D. Nachdem weder A.________ noch dessen Zahnarzt Prof. Dr. H.________ die nötigen Unterlagen einreichte, verfügte die Ausgleichskasse Schwyz am 18. Juni 2018 lediglich die Kostenübernahme von drei Zahnarztbehandlungen von Dr. med. dent. D.________ im Umfang von insgesamt Fr. 361.35. Die Kosten von Dr. med. dent. C.________ bzw. seinem Nachfolger Prof. Dr. H.________ im Betrag von Fr. 4'647.55 wurden nicht übernommen (Vi-act. 21 - 23). Dieser Verfügung versah die Ausgleichskasse Schwyz mit folgendem Kommentar:
\n Damit wir eine Kostenübernahme prüfen können, haben wir am 24. April 2018 und am 17. Mai 2018 noch weitere Unterlagen bzw. Angaben verlangt. Die gewünschten Angaben und Unterlagen haben wir bis heute nicht erhalten. Gemäss