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\n \n \n II 2019 1
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| \n Entscheid vom 16. Oktober 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n X.________ AG, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch … ,
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| \n gegen
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| \n Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Gewinn- und Kapitalsteuer (Veranlagung 2014; Holdingprivileg)
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Sachverhalt:\n
A.a. Die X.________ AG (nachfolgend: die steuerpflichtige Gesellschaft) wurde mit Domizil in U.________/SZ gegründet (Eingetragen am xx.xx.1998; Sitzwechsel nach V.________/ZH per xx.xx.2015: Domiziladresse: H.________strasse …) und bezweckt gemäss Handelsregistereintrag den Erwerb, die dauernde Verwaltung und Veräusserung von Beteiligungen an in- und ausländischen Unternehmen aller Art; kann Garantien zugunsten von verbundenen Gesellschaften erstellen; Erbringung von Managementdienstleistungen, Halten von Markenrechten, Urheber- und Lizenzrechte, zur Verfügungstellung von Ressourcen (Tools und Lizenzen); kann sich an anderen Unternehmen beteiligen; Erbringung von Dienstleistungen in allen Bereichen der Beratung und Unterstützung von Unternehmen sowie die Übernahme von Managementaufgaben; kann Grundstücke erwerben, halten und veräussern (vgl. www.zefix.ch).
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A.b. Die steuerpflichtige Gesellschaft hält wesentliche Beteiligungen an Unternehmen im Bereich Human Capital (insbesondere A.________ AG [eingetragen am xx.xx.1980], B.________ AG [eingetragen am xx.xx.1989], C.________ AG [eingetragen am xx.xx.1990]) mit Tätigkeiten im Bereich der Unternehmensberatung, insbesondere Suche, Rekrutierung und Vermittlung von wirtschaftlichen Führungskräften, Managementberatung, Schulungen und weitere Dienstleistungen. Im 2010 (Eingetragen am xx.xx.2010 bzw. xx.xx.2010) sind die Tochtergesellschaften D.________ AG, E.________ AG (inzwischen fusioniert mit B.________ AG), F.________ AG, G.________ AG neu gegründet worden. Ebenfalls im 2010 verbuchte die steuerpflichtige Gesellschaft erstmals Lizenzerträge von den Tochtergesellschaften berechnet (3%) auf dem Aussenumsatz (vgl. Steuerakten 2014 act. 136 [= Prüfungsnotizen 2010] u. 165 ff. [= Lizenzverträge mit den Tochtergesellschaften]). Die Tochtergesellschaften haben Sitz in V.________/ZH (Domiziladresse: H.________strasse …; mit Ausnahme der F.________ AG, K.________strasse …).
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A.c. Die Erträge der steuerpflichtigen Gesellschaft setzten sich in den vergangenen drei Jahren zur Hauptsache zusammen aus (mind. 2/3) Beteiligungserträgen (2011/12: Fr. 1'416'000.00; 2012/13: Fr. 720'000.00; 2013/14: Fr. 986'000.00; 2014/15: …) und (weniger als 1/3) Lizenzerträgen von den Tochtergesellschaften (2011/12: Fr. 523'979.00; 2012/13: Fr. 338'500.00; 2013/14: Fr. 430'000.00; 2014/15: Fr. 327'744.00) (vgl. Steuerakten 2013 act. 26 ff. [2012/13]; Steuerakten 2014 act. 73 ff. [2013/14] u. 109 ff. [2014/15]).
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B. Mit Veranlagungsverfügung 2014 vom 26. Januar 2016 (Versand; Zustellung Vorabdruck mit Schreiben vom 18.12.2015) veranlagte die kantonale Steuerverwaltung/Verwaltung für die direkte Bundessteuer (KSTV/VdBST) die steuerpflichtige Gesellschaft mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 1'276'400.-- (Kantonale Steuern und direkte Bundessteuer) und mit einem steuerbaren Kapital von Fr. 10'623'000.-- (Kantonale Steuern). Den Beteiligungsabzug setzte die KSTV/VdBST auf 74.085 % fest. Die Veranlagung erfolgte (u.a.) mit dem Hinweis, das Kantonale Steueramt Zürich (KSTA ZH) habe bei den lizenzzahlenden (Tochter-) Gesellschaften entschieden, dass diese eine tatsächliche Leistung der Muttergesellschaft bezogen und deshalb einen steuerlich relevanten Aufwand geleistet hätten. Der Entscheid der Zürcher Steuerbehörden offenbare, dass die Lizenzerträge eine aktive Geschäftstätigkeit bedingten, was folglich bei der steuerpflichtigen Gesellschaft die Gewährung des Holdingprivilegs ausschliesse (vgl. Steuerakten 2014 act. 1 [= Veranlagungsverfügung 2014] u. 129 f. [= Einschätzungsvorschlag]).
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C. Mit Eingabe vom 15. Januar 2016 liess die steuerpflichtige Gesellschaft Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 2014 erheben mit dem Antrag, der Beteiligungsabzug für die direkte Bundessteuer sei mit 75.245 % gemäss Selbstdeklaration festzulegen, und der Gesellschaft sei das Holdingprivileg gemäss