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\n \n \n II 2019 30
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| \n Entscheid vom 22. Mai 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geboren .________ 1936, verwitwet) bezieht seit Februar 2001 eine AHV-Rente (Vi-act. 8). Am 4. April 2014 meldete er sich erstmals bei der Ausgleichskasse des Kantons Schwyz zum Bezug von Ergänzungsleistungen an (Vi-act. 3).
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B. Nachdem A.________ auf Anfrage der Ausgleichskasse Schwyz weitere Unterlagen nachgereicht hatte, verneinte diese mit Verfügung vom 22. Dezember 2014 (zugestellt am 23. Januar 2015) A._______s Anspruch auf Ergänzungsleistungen ab dem 1. April 2014 (Vi-act. 62, 63, 70). Aufgrund von nicht nachvollziehbaren Vermögensabnahmen in den Jahren 2002 bis 2014 wurde bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen ein Vermögensverzicht von Fr. 275'000.-- ab 1. April 2014 bzw. von Fr. 265'000.-- ab 1. Januar 2015 angerechnet (Vi-act. 48 - 58, 62, 63).
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C. Gegen diese Verfügung erhob A.________ mit Schreiben vom 4. Februar 2015 (Posteingang) Einsprache mit Verweis auf seine finanziell desolate Lage (Vi-act. 71). Mit Entscheid Nr. 1027/15 vom 1. Mai 2015 wies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache ab (Vi-act. 75).
\n Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.________ mit Eingabe vom 26. Mai 2015 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem Antrag auf Aufhebung des Einspracheentscheides bzw. auf Gewährung von Ergänzungsleistungen (Vi-act. 78). Mit VGE II 2015 60 vom 22. Juli 2015 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut und wies die Sache im Sinne der Erwägungen zur erneuten Sachverhaltsabklärung und anschliessendem Entscheid an die Vorinstanz zurück (Vi-act. 80). Grund für diese Rückweisung bildeten Unklarheiten bezüglich der Berechnung des Vermögensverzichts im Jahre 2009.
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D. Nach weiteren Schriftenwechseln verneinte die Ausgleichskasse Schwyz mit Verfügung vom 6. Oktober 2015 den Anspruch auf Ergänzungsleistungen erneut, infolge eines weiterhin bestehenden Vermögensverzichts in der Höhe von Fr. 206'000.-- (2014) bzw. Fr. 196'000.-- (2015) (Vi-act. 91, 94-96). Gegen diese Verfügung erhob A.________ mit Schreiben vom 24. Oktober 2015 wiederum Einsprache (Vi-act. 97) mit Verweis auf seine finanziell desolate Situation. Der Einsprache legte er diverse Urkunden bei (Vi-act. 98-103). Mit Schreiben vom 4. Januar 2016 reichte er weitere Urkunden nach (Vi-act. 105).
\n Die von A.________ gegen diesen Einspracheentscheid am 11. Februar 2016 erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit VGE II 2016 44 vom 9. Juni 2016 (Vi-act. 111) abgewiesen.
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E. Mit Schreiben vom 30. November 2018 wandte sich A.________ erneut an die Ausgleichskasse Schwyz. Er erklärte, dass er zwischenzeitlich aus seiner Wohnung ausgewiesen worden sei und dass sich seine finanzielle Situation weiter verschlechtert habe, weshalb er um Hilfe ersuchte. Dem Schreiben legte er einen Verlustschein des Betreibungsamtes B.________ bei (Vi-act. 112 f.). Mit Schreiben vom 5. Dezember 2018 (Vi-act. 114) stellte ihm die Ausgleichskasse Schwyz das Anmeldeformular zum Bezug einer Ergänzungsleistung zur AHV- oder IV-Rente zu, welches der Beschwerdeführer am 9. Dezember 2018 - zusammen mit einem weiteren Schreiben sowie Beilagen - retournierte (Vi-act. 115-125).
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F. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2018 wies die Ausgleichskasse Schwyz das Gesuch ab. Sie kam zum Schluss, es bestehe infolge des Vermögensverzichts gemäss Urteil des Verwaltungsgerichts vom 22. Juli 2015 respektive ihrer Verfügung vom 6. Oktober 2015 und unter Berücksichtigung der jährlichen Amortisation weiterhin kein EL-Anspruch (Vi-act. 126 f.).
\n Dagegen erhob A.________ mit Schreiben vom 19. Dezember 2018 Einsprache (Vi-act. 128) und erklärte, er sei auf die finanzielle Unterstützung seiner Geschwister angewiesen, weil ihm am Monatsende kein Geld für Nahrungsmittel bleibe. Er habe nach weiteren Unterlagen gesucht und gar die Zügelmänner, welche ihm beim Umzug nach B.________ geholfen hätten, danach gefragt.
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G. Nach weiteren Briefwechseln, in welchen die Ausgleichskasse Schwyz A.________ unter anderem zur Nachreichung weiterer Unterlagen aufforderte (Vi-act. 129-135) wies die Ausgleichskasse Schwyz mit Entscheid Nr. 1221/18 vom 6. März 2019 die Einsprache ab.
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H. Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 1221/18 vom 6. März 2019 erhebt A.________ mit Schreiben vom 25. März 2019 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und beruft sich auf seine finanziell unerträgliche Situation. Im Übrigen verweist er auf den beiliegenden Brief an die zuständige Rechtsanwältin der Vorinstanz (Vi-act. 140; Bf-act. 1).
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I. In ihrer Vernehmlassung vom 18. April 2019 beantragt die Ausgleichskasse Schwyz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde und hält an ihrer Begründung gemäss Einspracheentscheid fest. Ferner weist sie darauf hin, dass das Verwaltungsgericht bereits im Juni 2016 über den angefochtenen Vermögensverzicht befunden habe (Vi-act. 111) und seither diesbezüglich keine neuen Belege durch den Beschwerdeführer eingereicht worden seien.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Nach