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II 2019 34
 
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Entscheid vom 7. August 2019
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Prämienverbilligung 2019 (Berechnung der Prämienverbilligung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ stellte am 31. August 2018 für sich und die drei Kinder das Gesuch um Prämienverbilligung für das Jahr 2019, wobei die Sozialberatung der Gemeinde B.________ bestätigte, dass A.________ wirtschaftliche Sozialhilfe empfängt (Vi-act. 1). Am 19. November 2018 teilte die Ausgleichskasse der Gemeinde B.________ mit, A.________ erhalte für das Jahr 2019 Prämienverbilligung in der Höhe von Fr. 7'603.20 (Vi-act. 2). Nachdem die Ausgleichskasse informiert wurde, dass zwei Kinder Ergänzungsleistungen des Kantons C.________ erhalten, wurde die Prämienverbilligung mit Mitteilung vom 13. Dezember 2018 neu auf Fr. 5'508.-- festgesetzt (Vi-act. 3 und 4).
\n B. Am 15. Februar 2019 informierte die Gemeinde B.________ die Ausgleichskasse, A.________ sei per 31. Dezember 2018 von der wirtschaftlichen Sozialhilfe abgemeldet worden (Vi-act. 7). Hierauf ersuchte die Ausgleichskasse A.________ um Zustellung von Unterlagen für die Neuberechnung der Prämienverbilligung (Vi-act. 8). Anfangs März 2019 reichte A.________ verschiedene Unterlagen mit einem Begleitschreiben ein (Vi-act. 9). Aus diesen ergibt sich, dass A.________ nach eigener Darstellung noch Anspruch auf wirtschaftliche Sozialhilfe hätte, die Fürsorgebehörde die Einstellung der Hilfe indes guthiess, nachdem A.________ aufgrund von Unstimmigkeiten bezüglich der Budgetberechnung ausdrücklich darum ersucht hatte.
\n Nach dem Wegfall der wirtschaftlichen Sozialhilfe per Ende 2018 nahm die Ausgleichskasse eine Neuberechnung des Prämienverbilligungsanspruches für 2019 vor. Am 15. März 2019 teilte sie A.________ mit, der Anspruch betrage neu Fr. 2'876.40; Fr. 2'344.20 würden bei ihrer Krankenkasse zurückgefordert.
\n C. Mit der Neuberechnung der Prämienverbilligung 2019 zeigte sich A.________ nicht einverstanden und sie verlangte eine anfechtbare Verfügung (Vi-act. 12). Mit Verfügung vom 4. April 2019 beschloss die Ausgleichskasse, das anrechenbare Einkommen von A.________ betrage Fr. 27'192.--; für das Jahr 2019 bestehe ein Anspruch auf Prämienverbilligung in der Höhe von Fr. 2'876.40.
\n D. Am 24. April 2019 erhebt A.________ gegen die Verfügung vom 4. April 2019 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, es sei ihr weiterhin gleichviel Prämienverbilligung auszubezahlen wie als Empfängerin wirtschaftlicher Sozialhilfe, nämlich in Höhe der Richtprämie.
\n Mit Vernehmlassung vom 22. Mai 2019 beantragt die Ausgleichskasse die Abweisung der Beschwerde und Kosten- und Entschädigungsfolgen. Hierzu nimmt A.________ am 6. Juni 2019 Stellung.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Die Vorinstanz berechnete den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Prämienverbilligung 2019 neu, nachdem sie per 31. Dezember 2018 aus der wirtschaftlichen Sozialhilfe entlassen wurde. Massgeblich für die Anspruchsberechnung sei neu das anrechenbare Einkommen. Da die Beschwerdeführerin die Neuberechnung bestreitet und ausdrücklich eine Prämienverbilligung in der Höhe der Richtprämie fordert, gilt es die Berechnung der Prämienverbilligung zu prüfen.
\n 2.1  Grundvoraussetzung, um in den Genuss von Prämienverbilligung zu gelangen, ist ein Leben in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen (